Jupiter und dahinter die U21

U … u u… uugh … uughuughUUUGH U21 goes to Hollywood!!!! Ein weiter Weg für die Menschheit von den schreienden, mörderischen Affen aus Kubricks „2001“ bis zum „U21 Theaterclub“ im Mörgens. Wie viele Millionen Jahre, Ideen, Schnitte brauchte die Evolution, bis sie auch Filmszenen imitieren konnte? Doch – wie verführerisch das Wortspiel auch ist – diese U21-Truppe äffte „Pulp Fiction“ oder „Rocky“ nicht nach: Die junge Truppe unter Leitung von Sabrina Schneid und Robert Seiler spielte in vielen Fällen (Fellen?) nicht nur richtig gut, sondern auch gekonnt mit Filmklischees. Das Publikum war dementsprechend nicht erschlagen sondern begeistert überrascht, wenn sich der bekannte militärische Zusammenstauch-Appell diesmal mit einer weiblichen Schleifer-Stimme überschlug. Der kinovertraute Theatergänger staunte nicht nur über den weiten filmhistorischen Horizont, der bis Casablanca reichte. Man, nein: frau traute sich auch die Herausforderung von „Zoolander“ zu, auch wenn dessen Humor wohl erst in späteren Entwicklungsstufen entschlüsselt werden kann. Ansonsten klasse Klassiker und das seit Menschengedenken beliebte Ratespiel „Kennen Sie Kino?“ „Hey, da sitzt ja Forrest Gump! Vielleicht konnte – wie komme ich bloß auf Fußball? – der anwesende Obertrainer MSA schon ein paar Optionen für die jungen Bühnen-Gorillaz vormerken? Die Zukunft wird auf jeden Fall weiblich, Romantik stirbt aus oder wird zumindest dauernd von anderen querlaufenden Szenen gestört. Bogarts „Uns bleibt immer Paris“ kann man nie mehr ernst nehmen, wenn man Ende Juni bei einer der vier U21-Shows war. Aber für weitere Instant- und sonstige Entdeckungen gilt: „Uns bleibt immer das Mörgens …“
der krit

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