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	<title>MOVIEbeta &#187; Home</title>
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	<description>Der Film zur Stadt</description>
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		<title>DAS NICHTS UND NICHTS ALS ES – Diskussionsrunde bei LOGOI</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 17:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[12. März 2012, Jakobstraße 25a: LOGOI &#8211; Institut für Philosophie und Diskurs. Der Weltgeist (in diesem Falle ich) ist verschnupft. Gehirn im Zeitlupen-Tropfmodus. Dabei geht es um Alles oder Nichts – was, wie sich im Gespräch zeigen wird, irgendwie dasselbe ...]]></description>
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		</div>
<p><strong>12. März 2012, Jakobstraße 25a: LOGOI &#8211; Institut für Philosophie und Diskurs. Der Weltgeist (in diesem Falle ich) ist verschnupft. Gehirn im Zeitlupen-Tropfmodus. Dabei geht es um Alles oder Nichts – was, wie sich im Gespräch zeigen wird, irgendwie dasselbe ist.  Denn was soll das überhaupt sein &#8220;Nichts&#8221;? Ganz klar: Alles. Also: Nichts. Ebenfalls klar: Philosphische Unterredungen sind keineswegs immer nur gemütliche Kamingespräche. Zumindest nicht hier und nicht heute. Ach, armes Gehirn&#8230;</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Jakumeit_Kippenhan.jpg" rel="lightbox[13623]"><img class="alignnone size-full wp-image-13624" title="_Jakumeit_Kippenhan" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Jakumeit_Kippenhan-e1336670162269.jpg" alt="" width="450" height="255" /></a></strong></p>
<p><strong>Gabor Baksay: </strong>Herr Kippenhan, ist das Nichts schwarz?</p>
<p><strong>Jürgen Kippenhahn:</strong> Wenn es schwarz wäre, wäre es ja schon etwas und man hätte schon die Schwierigkeit dieses „Etwas“ mit einem „Nichts“ zu identifizieren und dann merkt man, dass die ganze Redeweise vom „Nichts“ vom Ausgangspunkt schon immer paradox ist.</p>
<p><strong>Wulf Kellerwessel: </strong> Ich möchte ohnehin darauf insistieren, dass eine Begriffsbildung wie „das Nichts“ ein Produkt eines Fehlverständnisses unserer Sprache ist. Wir sind alle vertraut – à la Wittgenstein’schem Sprachspiel – mit der Vorstellung, wie wir mit dem kleinen Wörtchen „nicht“ umgehen. Das ist logisch gesprochen ein Junktor, der für Veränderungen im Wahrheitswert sorgt. Mit diesem Wort können wir wunderbar umgehen, wenn wir sagen „Es ist nicht der Fall, dass ich gestern in Köln war.“, dann ist das das Gegenteil von „Es ist der Fall, dass ich gestern in Köln war.“ Das verstehen wir alle – das ist gar kein Problem. Das heißt, wir haben eine sehr klare Vorstellung davon, wie wir mit dem klein geschriebenen Wort „nicht“ umgehen. Nun kann man nicht aus jedem klein geschriebenen Wort ein Substantiv machen, denn man macht dann, logisch gesprochen, aus einem Prädikat ein Subjekt, und das ist sehr problematisch. Und ich glaube, ein ganz großer Teil der Probleme die wir hier haben und wahrscheinlich noch bekommen werden, hängen alle daran, dass, wenn ich sage „Person X ist unpünktlich“,  ich über eine Person und deren Eigenschaft spreche, nämlich, dass sie unpünktlich ist. Wenn ich den Satz bilde „Unpünktlichkeit ist tadelnswert.“, dann rede ich nicht über irgendeine mysteriöse Entität „Unpünktlichkeit“, die ich noch tadle, sondern dann sage ich im Grunde so etwas wie „Alle Menschen, die unpünktlich sind, verdienen Tadel“. Bei „das Nichts“ ist genau dasselbe  passiert. Das findet man philosophisch sehr anschaulich bei Heidegger oder Hegel. Beide verwenden es als Substantiv, dem Heidegger zusätzlich noch eine sehr handfeste Fähigkeit zur Aktion an die Hand gibt, in dem er sagt: “Das Nichts nichtet.”</p>
<p>Wir sollten das groß geschriebene „Nichts“ von anderen Dingen unterscheiden, wie „Leere“ oder „Vakuum“. Ich denke, das ist etwas, womit wir irgendwie umgehen können. Derartiges können wir beschreiben, wir können das erklären, wir können Erzeugungsbedingungen beschreiben – wie kann man ein Vakuum herstellen? – oder so etwas. Aber ganz gleich was wir damit machen, es wird nie das groß geschriebene „das Nichts“. Und der Tod, denke ich, ist auch nicht „das Nichts“. Wir reden so &#8211; „Man geht in das Nichts ein“. Das verräumlicht das „Nichts“ schon wieder und macht die Sache eigentlich nur unklar. Wir können genau beschreiben, was körperlich passiert, was passiert wenn jemand stirbt und nachher tot ist. Was mit der vormalig lebenden Person dann ist, davon haben wir überhaupt keine Ahnung. Und insofern meine ich, dass das groß geschriebene Wort „Nichts“ eigentlich nur Probleme aufwirft.</p>
<p><strong>Gabor Baksay: </strong>Als Buddhist haben Sie solche sprachanalytischen Vorbehalte gegen das Nichts vermutlich eher nicht, Herr Jakumeit. Wie sehen Sie die Idee der Leerheit mit der im Buddhismus die Einsicht in das Nichts oder die Nichtigkeit als höchste Erkenntnisstufe in hohem Ansehen steht?</p>
<p><strong>Jürgen Jakumeit:</strong> Ich weiß gar nicht, ob mir als Buddhist der Begriff des Nichts so viel bedeutet wie Sie suggerieren. Was ist denn Ihrer Meinung nach die buddhistische Definition des Nichts?</p>
<p><strong>Gabor Baksay: </strong> Im Sinne von Nirwana bedeutet es, aus dem Kreislauf des Leidens auszutreten, engültig zu verlöschen. Dies Nichts ist aber nichts melancholisch Entsagendes, sondern eine negative Definition desHimmels. Buddha sagt bewusst nichts zu den Qualitäten des Nirwana, weil er, wie Herr Kellerwessel, der Meinung ist, dass die Vorstellung des Nirwana aus sprachlicher Sicht unsinnig ist.</p>
<p>Im Sinne der “edlen Leere” bedeutet das Nichts die letzte Wahrheit über die Zusammensetzung der Welt. Diese hat keine fassbare Substanz, sondern ist “nur” Form. “„Form ist Leere &#8211; Leere ist Form“ steht dazu in der Diamant-Sutra.</p>
<p><strong>Jürgen Jakumeit:</strong> Die endgültige Befreiung vom Leid findet durch Auflösung oder Verlöschen des Ichs statt, da stimme ich Ihrer Nirwana-Definition zu. Ob ich Ihrer Beschreibung der Leere, Leerheit oder Soheit folgen will, ist mir noch nicht ganz klar. Ich weiß nicht, ob Sie nicht zu sehr eine quasi-physikalische Aussage über die Zusammensetzung der materiellen Welt aus dem Leerheits-Begriff zu machen versuchen. Ich glaube es geht der Diamant-Sutra und dem Buddhismus nicht so sehr darum, endgültige Aussagen über die Konstruktion der Welt zu machen.</p>
<p>Vielmehr wird jede Konstruktion, jede fest Vorstellung von der Welt in Frage gestellt. Man gibt die Vorstellung von etwas Absolutem auf und erkennt die Substanzlosigkeit der Dinge infolge ihrer Abhängigkeit von bedingenden Faktoren und ihrer ständig im Wandel befindlichen Unbeständigkeit. Durch eine Art Hindurchsehen durch die “Realität” und einer mehr spielerischen Sicht auf die Dinge mit größerer Leichtigkeit und Ichlosigkeit, wird der Leidensdruck aufgehoben.</p>
<p>Bei Ihrer Beschreibung besteht immer auch die Gefahr, der Leugnung der Außenwelt, was der Buddhismus meiner Meinung nach nicht tut. Trotz ihres Illusionscharakters wird die Welt ernst und für voll genommen. Im Matrix-Film z.B. kann man trotzdem seinen Wein genießen, obwohl man weiß, dass man sich in einer Computersimulation befindet. Oder, wenn man &#8220;Mensch ärgere dich nicht&#8221; spielt, macht es nur Spaß, wenn man sich ärgert wenn man rausgeworfen wird. Wenn alle Beteiligten immer wissen, dass es ja nur ein Spiel ist, macht es keinen Spaß.</p>
<p><strong>Gabor Baksay:</strong> Ich sehe die Leerheit tatsächlich anders: Als eine Sphäre in der der Dualismus von Subjekt und Objekt aufgehoben ist und in der sich auch Geburt und Tod, Raum und Zeit jenseits aller Begriffe befinden. Weil die Struktur der Sprache dualistisch ist, also immer ein Subjekt und Objekt voraussetzt bevor sie überhaupt etwas sagen kann, ist der Versuch sich verbal über das Nichts auszutauschen, in der Tat sinnlos.</p>
<p><strong>Jürgen Kippenhahn:</strong> Schopenhauer sah das ja ganz ähnlich. Dass Raum und Zeit lediglich aufgesetzte Kategorien des Gehirns sind, entnahm er bei Kant. Die Idee der Willensverneinung, die er im Einklang z.B. mit dem Buddhismus entwickelte, taucht immer wieder in allen Religionen auf. Die Menschen machen die Erfahrung, dass ihr Leben leidvoll ist. Allein schon durch das Bewusstsein, dass man sterblich ist, dass man hinfällig ist und so weiter. Das macht uns viel aus. Es ließe sich durchaus unterstellen, dass alles was die Menschen dann kulturell unternehmen, sich gewissermaßen gegen diese Art von Erkenntnis bzw. Selbsterkenntnis wehrt. Also zum Beispiel, dass man ein Leben nach dem Tod erfindet, dass man einen barmherzigen Gott erfindet und das Opfer gleich mit mit dem man diesen Gott gnädig stimmen kann. All diese Dinge werden  inszeniert um gegen diese Art von Leid vorzugehen.</p>
<p>Schopenhauer beschreibt außerdem, wie alles was uns antreibt und quält der Befriedigung des eigenen Willens dient, nur um sich kurz daran zu erfreuen und dann wieder das selbe Spiel von neuem zu beginnen, was aber zu nichts führt, außer quälenden Bedürfnissen und deren Befriedigung und wieder neuen quälenden Bedürfnissen ad infinitum. Die Erlösung wäre nach Schopenhauer und dem Buddhismus, den Willen zu verneinen. Wir verkrampfen und verbeißen uns nicht mehr in Lösungsstrategien, sondern lösen den Kreislauf einfach insgesamt auf. Also: Wir wollen gar nicht mehr erlöst werden, dann kann uns auch nichts mehr passieren. Die Frage ist, ob das nicht ein Taschenspielertrick ist?</p>
<p><strong>Gabor Baksay: </strong> Saure Trauben? Darauf hin hätte Schopenhauer aber eine gesalzenes Epistel geschrieben. Ich finde, bei ihm kann man das gar nicht sagen. Er stellt ja kein Glaubenssystem zur Diskussion, sondern hegt den Anspruch, diese letzten Fragen am Rande des Sagbaren, oder für Herrn Kellerwessel, jenseits des Sagbaren, mittels rationaler Gründe und unter Bezugnahme auf Kant formal korrekt zu lösen. Ich halte es für zulässig, ihm formale Fehler nachzuweisen aber nicht, ihm Wunschdenken oder Derartiges unterzuschieben.</p>
<p><strong>Wulf Kellerwessel: </strong>Ich glaube, es gibt in dieser ganzen Diskussion um die Auflösung aller Sicherheiten einen sehr schönen Rettungsanker. Der besteht aus so einfachen Dingen wie dem Tisch, an dem wir sitzen, der Tasse aus der wir trinken, all den evidenten Objekten unserer materiellen, dreidimensionalen, raumzeitlichen gemeinsamen Lebenswelt mit denen wir umgehen und über die wir kommunizieren können. Dies schränkt aber auch die Möglichkeit der Dinge über die wir sinnvoll kommunizieren können ein. Ich meine im Prinzip das, was George Edward Moore mit common sense bezeichnet: Es gibt uns, es gibt andere Menschen, diese sind ungefähr so wie wir, es gibt materielle Gegenstände, die stehen in räumlichen und zeitlichen Beziehunen zueinander.</p>
<p><strong>Gabor Baksay: </strong>Und es interessiert Sie nicht, ob und wie diese Gegenstände ohne uns existieren? Was Sie beschreiben, sind ja vom menschlichen Denkapparat mitgebrachte Vorstellungen und sagen nichts über die tatsächlichen Verhältnisse der Außenwelt.</p>
<p><strong>Wulf Kellerwessel:</strong> Letztendlich würde ich mich darauf beziehen, was sich dadurch ergibt, dass wir unsere Sprache so gebrauchen, wie wir sie gebrauchen. Unsere Sprache legt uns darauf fest, dass wir über Dinge reden, die unserer gemeinsamen Lebenswelt entstammen, was immer diese sonst sein mögen, ob sie z.B. aus physikalischer Sicht aus kompakten Elementarteilchen oder energetischen Feldern bestehen, dessen ungeachtet ist aber auch mit Physikern ein Gespräch über Tische sehr wohl und problemlos möglich. Diese gemeinsame Lebenswelt ist  auf unsere Sprache zugeschnitten und von unserer Sprache definiert. Außerdem gibt uns die Sprache u.a. durch das wunderbare Phänomen der Negation  beliebige Möglichkeiten, mit Sprache die Sprache selber in Frage zu stellen.</p>
<p><strong>Gabor Baksay:</strong> Ich gestehe, dass ich mich umzingelt fühle von Ihrer aller Pragmatismus und ihrer Zufriedenheit mit diesem Tisch und dass Sie dieses handfeste Bezugssytem der gemeinsamen Lebenswelt als befriedigend betrachten. Aber ich möchte ja – und die Moviebeta-Leser, wie ich hoffe, auch – wir möchten ja das Ding an sich kennenlernen. Auch, wenn uns klar ist, dass Kant nachgewiesen hat, dass das absolut unmöglich ist. Mein schwacher Hoffnungsstrahl besteht ja darin, dass Schopenhauer behauptet, dass das Ding an sich sehr wohl erkennbar ist und er es tatsächlich erkannt hat. Mein Fragestellung an dieses Gespräch war ursprünglich, inwieweit man diesem nebulösem Ding vielleicht negativ dialektisch auf die Schliche kommen kann indem man sein scheinbares Gegenteil, eben das Nichts, untersucht.</p>
<p><strong>Jürgen Kippenhahn: </strong>In ihrer historischen Entwicklung beschäftigt sich die Ontologie vorzugsweise mit dem Sein. In dem Bedürfnis, alles was ist, genau fassen und hierarchisieren zu können, stellte man dem Sein, um es besser definieren zu können, das Nichts gegenüber. Aber die Dominanz war immer auf der Seite des Seins. Das Nichts diente lediglich als Grenzbegriff, um überhaupt etwas unterscheiden zu können. Der Mensch ist aber durch das, was Heidegger „nichten“ nennt, das einzige Wesen, das überhaupt Negation in die Welt bringt. In der Welt selbst sind die Dinge einfach wie sie sind. Mehr nicht. Da gibt es keinen Gegensatz zwischen früher und heute, oder Sein oder Nichtsein. Die Natur negiert sich nie. &#8220;Nichts&#8221; ist ein Konstrukt, mit dem Menschen agieren, in dem sie etwas als „etwas“ identifizieren, und es ist also nicht &#8220;nichts&#8221;, wenn es &#8220;etwas&#8221; ist. Erst später tauchen dann Figuren auf wie Hegel oder Heidegger, die sagen: Hinter diesem „nichts“, das bisher immer nur der Grenzbegriff war, dahinter steckt doch irgend etwas. Aber auch das kann nur ein Beobachter feststellen. Dieses in die Welt gebrachte &#8220;nicht&#8221; ist ein spezifisch menschliches Werkzeug, das ihm ermöglicht, die Unterscheidung zu setzen: Ich möchte diese Möglichkeit realisieren, und nicht jene. So könnte man doch diesem sprachanlytisch peinlich wirkenden Begriff „das Nichts“ unter Umständen doch etwas abgewinnen. Wenn man „Über Metaphysik“ von Heidegger liest, und sich über dessen geschraubten Jargon wundert, ist gleichzeitig aber auch klar, dass Heidegger weiß, dass man über „das Nichts“ nicht reden kann wie über einen Gegenstand. Er sagt oft, an vielen Stellen, dass er nicht so dumm ist, um über das Nichts wie über einen Gegenstand zu reden. Also, es ist nicht so, dass jeder der über das Nichts redet, deshalb automatisch verblendet wäre.</p>
<p><strong>Wulf Kellerwessel: </strong>Aber Heidegger hält sich ja nicht wirklich dran. Er substantiviert und macht aus „dem Nichts“ einen Akteur: „Das Nichts nichtet.“ Wer nichtet: Das Nichts! Also bezeichnet er doch scheinbar irgendeinen Akteur. Das ist mein Problem mit Heidegger. Aber nicht nur mit Heidegger, auch Hegel verwendet eine Substantivierung des Nichts.</p>
<p><strong>Gabor Baksay:</strong> Was hat denn Hegel über das Nichts gesagt?</p>
<p><strong>Wulf Kellerwessel: </strong> Hegel glaubte, dass er als Philosoph die ganze Welt erklären muss und dass er das auch kann. Die Welt war für Hegel Geist und er suchte den allgemeinsten Begriff überhaupt, auf dem er sein System aufbauen konnte. Dieser allgemeinste Begriff ist das Sein. Dieses Sein stand für das bestimmungslose Alles und ist für Hegel logisch identisch mit dem Nichts. Das Sein und das Nichts war für Hegel im Grunde ein und dasselbe. Hegel jedenfalls glaubte damit den allgemeinsten Anfangspunkt für alles und jedes gefunden zu haben.<br />
Schopenhauer, der das Nichts ebenfalls als zentralen Begriff seines Denkens verwandte,  war der Ansicht, man müsse zurück zu Kant, setzte dabei allerdings voraus, dass er Kant besser verstanden hätte, als Kant sich selbst.<br />
Bei Kant gibt es die grundlegende Unterscheidung von “Dingen an sich” und “Erscheinungen”. Als Menschen haben wir immer nur mit den Erscheinungen zu tun, weil wir durch unsere kognitive Ausstattung und den Wahrnehmungsapparat die Dinge immer nur so sehen, wie sie für uns erscheinen, also geordnet in Raum, Zeit und kausalen Zusammenhängen. Wenn man davon abstrahierte, müsste es ein Ding an sich geben, das wir aber nicht erkennen können und über das wir nichts sagen können, außer, dass es den Erscheinungen zugrunde liegt.<br />
Schopenhauer aber meinte nun doch erkannt zu haben, was das Ding an sich ist: der Wille. Ein in uns allen und auch in den Gegenständen wirkender Lebenswille, der die Ursache dafür ist, dass alles Erscheinung hat.</p>
<p><strong>Jürgen Kippenhahn:</strong> Was physikalisch der Energie entspricht.</p>
<p><strong>Gabor Baksay: </strong>Die, wie wir inzwischen wissen, den scheinbar leeren Raum in immer höherem Maße durchwirkt als das die Physik bislang geahnt hat, und die die Vorstellung von Atomen und Elementarteilchen immer mehr ihrer Dinglichkeit entkleidet. Der Witz bei Schopenhauer ist, dass er diesen Willen nicht wie Nietzsche zum Motor des Strebens zum Übermenschen macht, sondern, sozusagen als kosmologische Betriebsstörung, überwinden will. Die Negierung des Willens öffnet ihm ganz neue Dimensionen, die er in einer sprachlich nicht mehr benennbaren Vorstellung des Nichts sieht. Er deutet es, ähnlich, wie Buddha, der auch nichts über das Nirwana äußert, lediglich an, wie in den berühmten Schlusssätzen von “Die Welt als Wille und Vorstellung”:</p>
<p>“Wir bekennen es vielmehr frei: was nach gänzlicher Aufhebung des Willens übrig bleibt, ist für alle Die, welche noch des Willens voll sind, allerdings Nichts. Aber auch umgekehrt ist Denen, in welchen der Wille sich gewendet und verneint hat, diese unsere so sehr reale Welt mit allen ihren Sonnen und Milchstraßen – Nichts.”</p>
<div id="attachment_13627" class="wp-caption alignnone" style="width: 141px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Kant.jpg" rel="lightbox[13623]"><img class="size-thumbnail wp-image-13627" title="Kant" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Kant-141x150.jpg" alt="" width="141" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Imanuel Kant *22. April 1724 in  Königsberg;  † 12. Februar 1804</p></div>
<div id="attachment_13626" class="wp-caption alignnone" style="width: 146px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Hegel.jpg" rel="lightbox[13623]"><img class="size-thumbnail wp-image-13626" title="Hegel" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Hegel-146x150.jpg" alt="" width="146" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Georg Wilhelm Friedrich Hegel * 27. August 1770 in  Stuttgart; † 14. November  1831 in Berlin</p></div>
<div id="attachment_13628" class="wp-caption alignnone" style="width: 146px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Schopenhauer.jpg" rel="lightbox[13623]"><img class="size-thumbnail wp-image-13628" title="Schopenhauer" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Schopenhauer-146x150.jpg" alt="" width="146" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Arthur Schopenhauer * 22. Februar 1788 in  Danzig; † 21. September  1860 in Frankfurt am Main</p></div>
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		<title>Nothing that is not there oder die Abwesenheit des Herzogs von Wellington – EIN GESPRÄCH MIT RAFAELA HILLERBRAND</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 16:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p>Es werde Licht!“ Die Weltschöpfungsmythen des Abendlands sind Lichtmetaphern und feiern den triumphalen Sieg des Seins über das Nichtsein.<br />
Dagegen führt die von Nietzsche als „indische Circe, das Nichts“ beschriebene Abwesenheit allen Seins ein ontologisches Schatten(sic)dasein.</p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Rafaela-e1336670958244.jpg" rel="lightbox[13606]"><strong><img class="size-full wp-image-13607 alignnone" title="Rafaela" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Rafaela-e1336670958244.jpg" alt="" width="460" height="239" /></strong></a></p>
<p><strong>Zwar mag  das Nichts das Sein nach populärer Vorstellung irgendwann irgendwie hervorgebracht haben oder dieses in ferner Zukunft vielleicht einmal überdauern, aber die einzige Eigenschaft, die man ihm unbenommen zugesteht, ist die Eigenschaftslosigkeit.<br />
Halten Sie es für sinnvoll, die als wahr vorausgesetzte höhere Komplexität des Seins gegenüber der Einfachheit des Nichts auf seine tatsächliche Evidenz zu befragen? Wären bisher nicht erkannte Qualitäten des Nichts, in seiner Eigenschaft als dialektische Gegenthese zum Sein, denkbar?</strong></p>
<p>Antworten auf diese Fragen hängen unter anderem stark davon ab, was man unter „Qualitäten“ versteht. Erstens: Ein Erkunden im naturwissenschaftlichen Sinn ist nicht möglich, da das Nichts, verstanden als Abwesenheit von jeglichem Seienden, sich bereits begrifflich einer empirischen Untersuchung verweigert.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass der Nichtexistenz einer bestimmten Sache oftmals methodologischer Vorrang gegenüber deren Existenz eingeräumt wird. So erwarten wir z.B. für die Aussage „Es gibt Wasser auf dem Mars“, einen Beweis, während hingegen dessen Nichtexistenz stillschweigend als Default-Annahme belegfrei hingenommen wird. Dies scheint durch das  methodische Prinzip der Einfachheit, einer Art metaphysikfreien Version von Ockhams Rasiermesser*, auch durchaus gerechtfertigt. Nichtexistenz ist einfach; und Einfachheit übersetzt sich in Auftrittswahrscheinlichkeit. Damit kommt dem Nichts in der naturwissenschaftlichen Diskussion eine Art Zwitterstellung zu: Zum einen als Default-Aussage, die nicht weiter gerechtfertigt werden muss, zum anderen (und  nur hier geht es um das „Nichts“ im eigentlichen Sinne)  verweigert sich das Nichts qua Definition einer naturwissenschaftlichen Untersuchung. Auch das Vakuum in der modernen Physik ist kein Nichts, sondern weist vielschichtige Strukturen auf.</p>
<p>Zweitens: Da jedwedes Erkunden einen Erkundenden bzw. einen Beobachter voraussetzt, ist der Fokus auf die Lichtmetapher als einer Ontologie** des Seienden, vielleicht eher einem methodischen Problem als einer Geringschätzung des Nichtseins geschuldet. Augustinus gab den Rat, die Erkenntnissuche weder am Anfang  noch am Ende zu beginnen, sondern in der Mitte. Debatten über die Existenz kontroverser Gegenstände lassen sich nur dadurch beenden,  wenn sich argumentieren lässt, dass eine dieser Entitäten in Einklang zu bringen ist mit Dingen, deren Existenz wohlbegründet bzw. akzeptiert ist. Wenn wir mit Nichts beginnen, so fehlt uns jeglicher Anhaltspunkt, am dem wir uns erkenntnistheoretisch   orientieren können.</p>
<p>Generell scheint in der Philosophie seit Parmenides’ bekanntem Sinnspruch über die Nichtexistenz des Nichtseienden (&#8220;Nötig ist dies zu sagen und zu denken, daß nur das Seiende existiert. Denn seine Existenz ist möglich, die des Nichtseienden dagegen nicht.&#8221;) tatsächlich ein gewisses Unbehagen gegenüber dem Nichts zu bestehen. Die meisten gegenwärtigen Philosophen fühlen sich, wenn überhaupt, nur zu Nicht-Existenzaussagen bzgl. bestimmter Existenzbehauptungen befähigt und umgehen so eine methodische Präferenz für eine leere Welt. Nicht-Existenzaussagen sind zwar durch positive Aussagen prinzipiell ersetzbar – so lässt sich in der Logik die Verneinung durch den Shefferschen Strich oder die NAND-Operation***  vermeiden ,  außerdem wuchs  durch Russel und Whiteheads Standardwerk: „Principia Mathematica“ unter Philosophen die Hoffnung auf rein affirmative**** Aussagen– allerdings sind negative Wahrheiten auf psychologischer Ebene aber von   positiven zu unterscheiden: Auch wenn uns durch Nicht-Existenzaussagen nicht mehr Informationen zur Verfügung stehen als durch die Gesamtheit positiver Aussagen, so ist Sartre in „Das Sein und das Nichts“ doch darüber erstaunt, bei seinem verspäteten Erscheinen zu einer Verabredung mit Pierre nicht Pierre anzutreffen – während die Abwesenheit des Herzogs von Wellington ihm nicht auffällt.</p>
<p>Drittens: Man kann  der Frage auch eine existenzielle Wendung geben – und dann wird der Fokus auf das Sein im Abendland nur dann verständlich, wenn  man die Lebensphilosophie und die ursprünglich aristotelische Frage nach dem guten Leben aus der Philosophie ausklammert. Wallace Stevens unterscheidet in seinem Gedicht „The Snow Man“ aus dem Jahre 1921 zwischen „nothing that is not there“ and nothing that is“. David Steindl-Rast erkennt Sinn, in dem Nichts das ist – ein Sinn jenseits dem Greifbar-Begreiflichen der materiellen Welt, dem Sein im engeren Sinn; der Sinn des existierenden Nichtseins, der sich allein in der Kontemplation oder der Meditation erschließt, in der sich die Gegensätze in nicht-analytischer Weise auflösen. Dem analytischen Verstand bleibt dieses „Nichts, das nicht da ist“ verborgen und die Angst vor dem Nichts, die Angst vor der leeren Welt, spiegelt schlussendlich vielleicht die Angst wider, dass alles, was als Seiendes in der Welt ist, kontingent****** ist. William Rowe formulierte 1975 sehr eindrucksvoll das damit einhergehende Kontingenzdilemma: Die Verknüpfung aller kontingenten Wahrheiten ist selber kontingent. Eine kontingente Wahrheit vermag diese nicht zu erklären,  denn schließlich enthält die Verknüpfung bereist alle kontingent wahren Aussagen. Allerdings vermag eine notwendige Wahrheit dies auch nicht zu leisten, denn aus ihr ließen sich nur notwendige Wahrheiten ableiten. Die kontingente Existenz des Seienden ist damit nicht vollständig fass- und erklärbar, die Erfahrung des seienden Nichts hingegen, da es sich der logischen Herangehensweise entzieht, ist in einer Art positiver Wendung von Schopenhauers Begriff des Nichts, wie sie etwa Steindl-Rast beschreibt, sinnvoll.</p>
<p><strong>Die Mathematik entwickelt sich rasant zur Universalsprache für alles. Nicht nur technische Problemstellungen, sondern auch Physik und Philosophie werden zunehmend als mathematische Kalküle beschrieben. Die Null scheint in diesem System eine besondere Rolle zu spielen, welche?</strong></p>
<p>Die römischen Zahlenschrift  entbehrt zwei Dinge, die das Rechnen erleichtern: Die Null und ein Stellenwertsystems, so dass sich auch größere Zahlen übersichtlich darstellen. Zunächst wurde die Null, etwa im Stellenwertsystem der Inder, nicht als Zahl betrachtet, sondern als Zeichen, das andeutet, dass an dieser Stelle eine Auslassung sei – bis zur Zeit Fibonaccis war die Null ebenso wenig eine Zahl, wie das in der heutigen Notation Kommas oder Punkte sind. Erst mit dem dezimalen Stellenwertsystems und seinem Lückenzeichen „0“ und die Betrachtung von „0“ als eigenständigem Gegenstand, mit dem man wie mit (bisherigen) Zahlen rechnen konnte, wurde die Null „0“ eine Zahl.  Damit erlangte die Null große Bedeutung in der Mathematik, etwa als neutrales Element der Addition. Die Null wurde für viele Skalen wie etwa der Temperaturskala wichtig und erlangt so auch jenseits der Mathematik Bedeutung – erst die Einführung der Null erlaubt eine Einteilung in positiv und negativ.</p>
<p>Für das Rechnen mit Computern hat die Null im binären System neben der Eins die wichtigste Funktion. Damit hat die Null eine steile Karriere vollzogen.</p>
<p><strong>Was ist an der idee dran, dass das &#8220;Nichts&#8221; des leeren Raumes kein „Behälter&#8221;von Objekten ist, sondern auf höherer Ebene mit dem Objekt identisch ist. So, wie auf einem zweidimensionalen Gemälde, die Unterscheidung von Figur und Grund nicht physikalisch, sondern nur im Wahrnehmungsapparat existiert. </strong></p>
<p>Auch wenn die Raumzeit der modernen Physik aus Ereignissen besteht, so müssen dies keine aktualen Ereignisse sein. Ein Behälter ohne Inhalt wäre demnach immer noch ein Behälter. Allerdings stellt sich die Frage, wohin der bestehende Inhalt des Universums entleert werden solle, denn ob es sich nun um Kontingenzen bei all diesen Ereignissen handelt oder nicht, Fakt ist, dass sie nun mal aktual existieren.</p>
<p>Auf erkenntnistheoretischer Ebene scheint diese Unterscheidung zwischen Existierendem (Materie) und nicht-Existierendem (Leerer Raum) im nicht-logischen Sinne notwendig und durch ein Prinzip der Einfachheit zumindest methodisch gerechtfertigt (siehe Antwort auf Frage 1).</p>
<p><strong>Walter Thirring, ehemaliger Direktor des CERN behauptet, im Universum gäbe es kein Vakuum, sondern alles sei von Energiefeldern durchdrungen: „Das Feld existiert immer und überall; es lässt sich durch nichts entfernen, es ist der Träger allen materiellen Geschehens. Es ist das „Nichts“ aus dem das Proton seine π-Mesonen schöpft. Bestehen und vergehen von Teilchen sind nur Bewegungsformen des Feldes.“<br />
</strong><strong>Womit haben wir es hier zu tun – mit Wissenschaft? Religion? Poesie?</strong></p>
<p>Ohne den weiteren Kontext, ist das Zitat Thirrings als wissenschaftliche Aussage kaum haltbar. Sie entzieht sich jeglicher empirischen Überprüfung. Generell lässt die moderne Elementarteilchenphysik manchmal vermuten, dass hier Wissenschaftler in der Physik nach Sinnstiftung suchen, die ihnen Religionen wohl besser geben könnten. Die bloße Verwendung von Metaphern ist unproblematisch und oftmals rein gedankenökonomisch gerechtfertigt, solange man sich darauf besinnt, was die moderne Wissenschaft als solche so erfolgreich machte: Verkürzt kann man sagen, dass seit der Zeit eines Bacon und Galilei die Wissenschaft Abstand nimmt von den Warum-Fragen und allein auf die Beschreibung des Vorganges, auf das Wie, fokussiert.  Nicht mehr die Frage, die noch die Aristotelische Physik beantwortete, warum der Stein zu Boden fällt, ist Gegenstand der Wissenschaft, sondern lediglich die Frage danach, wie dieser Fall aussieht. Wie Teilchen entstehen, wie die  Elementarteilchen ihre Masse bekommen, usw. sind alles Fragen, denen sich die Physik qua Physik zuwenden kann, aber nichts, was darüber hinausgeht – und damit vermag sie auch  nichts zu sinnstiftenden Fragen beizutragen.</p>
<p><strong>In östlichen Denktraditionen wird der Zustand des Nicht-Denkens </strong><strong>geschätzt. Zum einen als Vorschein der „erhabenen Leere“, zum anderen als Kallibrierung kognitiven Potenzials. Ist Ihnen in Ihrer Joga-Praxis derartiges vertraut?</strong></p>
<p>Wenn der Psychologe Abraham Maslow Recht hat, dann sind gewisse mystische Einheitserfahrungen wenn nicht notwendige, so doch zumindest hilfreiche Voraussetzungen für große Errungenschaften – nicht nur in der Kunst, sondern auch in den Wissenschaften. Derartige Erfahrungen, die, weniger esoterisch anmutend als „Peak Experiences“ bezeichnet werden, sind,  wenn doch nicht identisch, so doch sicherlich verwandt mit der Erfahrung des Nichts. Diese scheinen tatsächlich etwas zu sein, das durch den Fokus „weg vom bewussten Denken“ ausgelöst werden.  Unter Joga – Joga („Joch“) wird die Verbindung zwischen Gegensätzlichem, etwa der Materie und dem Geist oder vielleicht der Existenz und der Nicht-Existenz verstanden.  Die Konzentration auf dem Atem wird  dann interpretiert als die eigentliche Brücke, also das Joch, welches das Sein mit dem Nichtsein verbindet, wie in der traditionellen Landwirtschaft das Joch den Wagen oder den Pflug mit dem Ochsen oder dem Pferd verband.</p>
<p><strong>Wo wir schon im Osten sind, im traditionellen China ist die Ansicht, populär, dass es besser sei, zu wenig zu haben, als zu viel, und noch besser, Dinge ungetan zu lassen, statt alles immer zu verschlimmbessern. Halten Sie es als als Technik- und Umweltethikerin, für eine gute Idee, dieses sog.  „Wu-Wei“ auf den aus dem Ruder geratenen Tatendrang und Wachstumseifer des Westens adaptieren zu wollen?</strong></p>
<p>Umweltethik sollte idealer Weise eine Ethik ohne Dogmen sein, eine Ethik ohne Metaphysik wie G. Patzig diese fordert.  In einer wertpluralen Gesellschaft, die m.E. einen  moralischen Eigenwert darstellt, hinter den uns auch die vermeintlichen Lösungsangebote für dringliche Umweltprobleme nicht zurückfallen lassen dürfen, kann dem Einzelnen  nicht vorgegeben werden, wie sie oder er ihr individuelles Glück erlangt. Die Wu-Wei-Lehre oder andere östliche „Philosophien“ anstelle eines durch die Werbung propagierten Konsumglücks treten zu lassen, verfehlt diesen Anspruch ebenso wie letztere oder  die pädagogische Bevormundung durch eine vereinheitlichende Ökobewegung.</p>
<p>Allerdings lässt sich relativ leicht für ein Anhalten des  Hamsterrads der Konsum- und Informationsflut argumentieren, ohne dabei auf metaphysisch stark aufgeladene Konzepte der östlichen Philosophie zurückzugreifen. Die Ausbildung eines individuellen  Konzeptes des „Guten Lebens“ scheint intrinsisch mit der Frage nach dem Moralischen verwoben, und die Ausbildung eines solchen Konzeptes bedarf der Muße und der Kontemplation  und einer kritischen Distanz von dem durch Werbung und Medien propagierten, alle Individualität nivellierenden Bildern des glücklichen globalen Bürgers.</p>
<p><em> Das Gespräch führte Gabor Baksay</em></p>
<div id="attachment_13610" class="wp-caption alignleft" style="width: 375px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Moviebeta-Nichts-Diskussion.jpg" rel="lightbox[13606]"><img class="size-full wp-image-13610" title="Yves Klein blau" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Moviebeta-Nichts-Diskussion.jpg" alt="" width="375" height="506" /></a><p class="wp-caption-text">Yves Klein: Monochrom blau, 1960, 199 x 153 cm</p></div>
<div id="attachment_13609" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Anonym-Weltall.jpg" rel="lightbox[13606]"><img class="size-full wp-image-13609" title="Anonym Weltall" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/Anonym-Weltall.jpg" alt="" width="370" height="506" /></a><p class="wp-caption-text">Anonym: Ohne Titel, ca. 13,75 Mrd. v. Chr., ca. 78 Mrd x 78 Mrd. LJ.</p></div>
<p><em> </em></p>
<div>
<p><em> </em></p>
<p><em>Anmerkungen:</em></p>
<p><em>*Ockhams Rasiermesser: Wissenschaftliches Prinzip der Sparsamkeit. Im Zweifelsfall soll man die Hypothese bevorzugen, die weniger Variablen benötigt, also einfacher ist. Das Rasiermesser schneidet metaphorisch das methodisch „unelegante“, überflüssige weg.:</em></p>
<p><em>** Ontologie, philosophische Disziplin, die als Gegenstand das Seiende hat. Steht im Gegensatz zur Epistemologie, in der es nicht darum geht, was „ist“, sondern was, ob und wie wir es wissen/erkennen können.</em></p>
<p><em>*** Schefferscher Strich oder NAND-Operation: Ein zweistelliger Junktor der Aussagenlogik. Die Gesamtaussage zweier durch den Shefferschen Strich verknüpften Aussagen ist wahr, wenn mindestens eine Aussage falsch ist, bzw. dann falsch, wenn beide wahr sind. NAND steht für: „not and“.</em></p>
<p><em>****Affirmativ: positiv, bejahend</em></p>
<p><em>*****Kontingenz: die Zufälligkeit in Hinsicht auf eine übergeordnete Notwendigkeit.</em></p>
<p><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em></p>
</div>
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		<title>Ausgerechnet Sibirien</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 01:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Ralf Huettner (&#8220;Vincent will Meer&#8221;) schickt Joachim Król nach Sibirien und auf eine klischeebeladene Irrfahrt durch den wilden Osten. Matthias Bleuel, pedantischer Logistiker des Modeversandhandels Fengler aus Leverkusen, lebt seit der Scheidung von seiner Frau Ilka allein in seinem spießigen ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Ralf Huettner (&#8220;Vincent will Meer&#8221;) schickt Joachim Król nach Sibirien und auf eine klischeebeladene Irrfahrt durch den wilden Osten.</p>
<p><!--StartFragment-->Matthias Bleuel, pedantischer Logistiker des Modeversandhandels Fengler aus Leverkusen, lebt seit der Scheidung von seiner Frau Ilka allein in seinem spießigen Reihenhäuschen. Da beauftragt ihn sein russlandsentimentaler Chef Fengler, in eine winzige Verkaufsstelle des Unternehmens in Südsibirien zu reisen. Doch in Russland gehen die Uhren anders als in Deutschland. Was als Geschäftsreise anfing, wird das größte Abenteuer, das Bleuel bisher erlebt hat… (Verleihinfo)</p>
<p><!--EndFragment--><em>D 2012 / R: Ralf Huettner / D: Joachim Król und Vladimir Burlakov</em></p>
<p><strong>Tägl. 15.45, 18.00 + 20.15 Apollo</strong></p>
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		<title>Das Nichts nichtet nicht (Kommentar zum Mai-Intro)</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Carnap]]></category>
		<category><![CDATA[Heidegger]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kommentar zu unserem Mai-Intro hier ein Kommentar Robert Duerhagers zu einem Kommentar des Berliner Philosophieprofessors Holm Tetens zu dem Kommentar Rudolf Carnaps* zu Heideggers Antrittsvorlesung an der Freiburger Universität 1929 : Carnap stellt eine geeignete Satzreihe über „das Nichts“ ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Als Kommentar zu unserem Mai-Intro hier ein Kommentar Robert Duerhagers zu einem Kommentar des Berliner Philosophieprofessors Holm Tetens zu dem Kommentar Rudolf Carnaps* zu Heideggers Antrittsvorlesung an der Freiburger Universität 1929 :</p></blockquote>
<p>Carnap stellt eine geeignete Satzreihe über „das Nichts“ aus Heideggers Vorlesung zusammen, um diese dann in einer Tabelle mit nicht-metaphysischen Sätzen über „den Regen“ zu vergleichen. Damit will er zeigen, dass Heidegger den negierten Existenzoperator („es gibt nicht etwas, für das gilt:&#8230;“) fälschlicherweise als einen singulären Terminus „das Nichts“ missverstanden hätte.</p>
<p>Prof. Tetens von der Humboldt Universität parodiert in seiner Vorlesung Carnap dann mit einem erfundenen Gespräch zwischen einem Therapeuten und dessen Klienten, um die Unangebrachtheit von Carnaps Vorhaben deutlich zu machen. Zuerst ein solches Gespräch, wie es normalerweise verlaufen könnte:</p>
<p>Therapeut: „Wovor haben Sie Angst?“<br />
Klient: „Ich weiß nicht, vor nichts Bestimmtem. Irgendwie vor allem und nichts.“<br />
Therapeut: „Haben Sie Angst vor dem Tod?“<br />
Klient: „Nicht vor dem Sterben. Ich habe davor Angst, überhaupt nicht mehr da zu sein, nicht und nichts zu sein. Obwohl ich mich frage, wovor ich da eigentlich überhaupt Angst habe.“<br />
Therapeut: „Flößt Ihnen der Gedanke, Angst zu haben, ohne benennen zu können wovor, Angst und Schrecken ein?“<br />
Klient: „Ja, irgendwie schon. Es ist nichts Bestimmtes, vor dem man Angst hat, aber dass es nichts Konkretes ist, macht mir Angst.<br />
Sobald dieser Gedanke einer Angst vor nichts von mir Besitz ergriffen hat, scheint mir alles in meinem Leben auf einmal irgendwie bedeutungslos und nichtig zu sein.“</p>
<div id="attachment_13439" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/04/Carnap-WEB.jpg" rel="lightbox[13436]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/04/Carnap-WEB.jpg" alt="" title="Carnap-WEB" width="460" height="340" class="size-full wp-image-13439" /></a><p class="wp-caption-text">Rudolf Carnap - auf der Jagd nach metaphysischen Scheinsätzen</p></div>
<p>Und nun das Gespräch in Carnapscher Manier:</p>
<p>Therapeut: „Wovor haben Sie Angst?“<br />
Klient: „Ich weiß nicht, vor nichts Bestimmtem. Irgendwie vor allem und nichts.“<br />
Therapeut: „Das ist logisch gesehen Unsinn. Wenn Sie vor nichts Angst haben, haben Sie keine Angst; denn es gehört zur logischen Syntax des Ausdrucks „Angst haben“, dass derjenige, der vor nichts Angst hat, keine Angst hat. Sie haben also gar keine Angst oder Sie sagen nicht, was Sie eigentlich meinen.<br />
Machen Sie sich das bitte klar und antworten Sie auf meine Fragen in Zukunft nur in sinnvollen Sätzen. Konsultieren Sie im Zweifelsfall ein Lehrbuch der Logik. Mit ihren sinnlosen Äußerungen kommen wir jedenfalls nicht weiter!“ </p>
<p>Wenn Heidegger in seiner Antrittsvorlesung nämlich Sätze wie „Was ist draußen?“, „Draußen ist nichts“, „Wie steht es um dieses Nichts“, „Wir kennen das Nichts“, „Das Nichts selbst nichtet“ vorbringt, dann geht es Heidegger nicht um den Gegenstand des „Nichts“. Prof. Tetens: „Heidegger analysiert das menschliche Dasein. Das Unbestimmte der Angst, die alles einbezieht und doch nicht auf etwas Bestimmtes zielt, das Radikale der Angst, in der es um Sein und Nicht-Sein geht, ihr Zusammenhang mit der Endlichkeit des Daseins und dem Tod, der am Ende alles vernichtet und der manchen von uns das Dasein in der Welt insgesamt als nichtig erscheinen läßt, dieses und noch mehr klingt in dem von Carnap logisch zensierten Heidegger-Satz „Das Nichts nichtet“ an.“<br />
Heidegger redet über Stimmungen, wobei er es nicht dabei belassen will diese Stimmungen mit deskriptiven Sätzen auszudrücken, welche ihrerseits die Stimmungen nicht ausdrücken, sondern er will sie mit seinen Sätzen erzeugen, was für Carnap eben ein sprachlogisches Unding ist. Deshalb vergleicht Carnap am Ende seines Aufsatzes Metaphysiker auch mit Musikern: „Metaphysiker sind Musiker ohne musikalische Fähigkeit. Dafür besitzen sie eine starke Neigung zum Arbeiten im Medium des Theoretischen, zum Verknüpfen von Begriffen und Gedanken.<br />
Anstatt nun einerseits diese Neigung im Gebiet der Wissenschaft zu betätigen und andererseits das Ausdrucksbedürfnis in der Kunst zu befriedigen, vermengt der Metaphysiker beides und schafft ein Gebilde, das für die Erkenntnis gar nichts und für das Lebensgefühl etwas Unzulängliches leistet.“</p>
<p><em>Robert Duerhager<br />
</em></p>
<p>* Rudolf Carnap, 1891-1920, wichtiger Vertreter des logischen Empirismus</p>
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		<title>Chronicle &#8211; Wozu bist du fähig?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Highschool-Jungen machen nachts auf einem Feld eine mysteriöse Entdeckung. Ein seltsames Objekt befindet sich unter der Erde und scheint einen speziellen Effekt auf Menschen zu haben, denn seit diesem Abend haben Andrew (Dane deHaan), Steve (Michael B. Jordan) und ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Drei Highschool-Jungen machen nachts auf einem Feld eine mysteriöse Entdeckung. Ein seltsames Objekt befindet sich unter der Erde und scheint einen speziellen Effekt auf Menschen zu haben, denn seit diesem Abend haben Andrew (Dane deHaan), Steve (Michael B. Jordan) und Matt (Alex Russell) besondere Kräfte. Anfangs probieren die Drei ihre neuen Fähigkeiten nur harmlos aus. Aber bald wird aus dem Spaß bitterer Ernst und ein Machtkampf zwischen den Jungen entsteht, der immer gefährlicher wird. (Verleihinfo)</p>
<p><em>USA 2011 / R: Josh Trank / D: Dane DeHaan, Alex Russell</em></p>
<p><strong>Tägl. 17.00 u. 19.30 Do.-Mo. auch 23.15 Eden</strong></p>
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		<title>Jamaram</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 15:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Dubois</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikbunker]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist die richtige Sommermusik! Cooler Reggae mit einer Prise Latin Beats und Kubanischem Son. Sofortiger Wohlfühlfaktor garantiert. in 11 Jahren hat die Band über 1000 Liveshows absolviert und sich weltweits Renomee gesichert und sie werden den Musikbunker mit Sicherheit ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Das ist die richtige Sommermusik! Cooler Reggae mit einer Prise Latin Beats und Kubanischem Son. Sofortiger Wohlfühlfaktor garantiert. in 11 Jahren hat die Band über 1000 Liveshows absolviert und sich weltweits Renomee gesichert und sie werden den Musikbunker mit Sicherheit zum Kochen bringen. <em>(mat)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gare du Nord &#8211; Lilywhite Soul Tour</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 10:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carla Asten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihrem Debütalbum &#8220;Sex &#8216;n&#8217; Jazz&#8221; haben Gare du Nord ihre eigene Beschreibung direkt mitgeliefert. Die Sängerin Dorona Alberti hat Soul in der Seele und Funk auf den Lippen und eine sexy &#8216;n&#8217; jazzy Ausstrahlung.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Mit ihrem Debütalbum &#8220;Sex &#8216;n&#8217; Jazz&#8221; haben Gare du Nord ihre eigene Beschreibung direkt mitgeliefert. Die Sängerin Dorona Alberti hat Soul in der Seele und Funk auf den Lippen und eine sexy &#8216;n&#8217; jazzy Ausstrahlung.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/BL4G0FqrfY4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ex leonardo leo fit</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 17:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Adam]]></category>
		<category><![CDATA[Da Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns auf&#8230;. schon klar. Spannendes Gewinnspiel: Wer bis zum 21.3. den Unterschied zwischen Etwas und Nichts erklären kann, gewinnt 4 Cineplex-Freikarten. Wer gewichtige Gründe weiß, dass der Unterschied gar nicht besteht, auch.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Wir freuen uns auf&#8230;. schon klar.<br />
<iframe width="460" height="342" src="http://www.youtube.com/embed/tQ3O1clbSw4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Spannendes Gewinnspiel:<br />
Wer bis zum 21.3. den Unterschied zwischen Etwas und Nichts erklären kann, gewinnt 4 Cineplex-Freikarten. Wer gewichtige Gründe weiß, dass der Unterschied gar nicht besteht, auch.</p>
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		<title>U.K. SUBS &amp; TV SMITH &amp; ALERTA</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 22:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carla Asten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch 14.03.2012 / Musikbunker / 20 Uhr Die Punk Ur-Gesteine UK Subs und TV Smith kommen dieses Jahr endlich nach Aachen in den Musikbunker. Jeder kennt sie und jeder liebt Sie und jeder ordentliche Punk hat mindestens eines der vielen ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Mittwoch 14.03.2012 / Musikbunker</strong> / <strong>20 Uhr</strong></p>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/03/UK-Subs-press2011.jpg" rel="lightbox[12632]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12720" title="UK Subs press2011" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/03/UK-Subs-press2011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Punk Ur-Gesteine UK Subs und TV Smith kommen dieses Jahr endlich nach Aachen in den Musikbunker. Jeder kennt sie<br />
und jeder liebt Sie und jeder ordentliche Punk hat mindestens eines der vielen Alben im Schrank stehen. Die UK SUBS gehören neben den &#8220;Ramones&#8221;, den &#8220;Sex Pistols&#8221; und &#8220;The Clash&#8221;, zu den einflussreichsten Bands des Punk-Rock, die das Genre und den Mythos Punk mitbegründet haben. Der Name steht abgekürzt für „The Subversives”. Die Band hat unzählige Besetzungswechsel hinter sich, dabei haben sie nichts von ihrer Energie verloren. So wird bis in die Gegenwart die ursprüngliche Energie des Punks an neue Generationen weitergegeben und ein Ende ist nicht abzusehen.</p>
<p>TV SMITH sorgte ab 1977 als Sänger der legendären ADVERTS für Furore. Ansonsten merkt man den Protagonisten des Abends kaum ihr Alter an, beide Acts beweisen in schöner Regelmässigkeit, dass sie live on stage fitter denn je sind.</p>
<p>http://youtu.be/c1AcyG6p4rw</p>
<p>http://youtu.be/8OpVEBPayUY</p>
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		<title>Love Hurts &#8211; Korrektur</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 19:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Cher]]></category>
		<category><![CDATA[Penis]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Beitrag: &#8220;Love Hurts&#8221;, vom 2.3. diesen Jahres ist unserem Zeichner ein Fehler unterlaufen. Die im Text behauptete Unterstellung: Der Gesang der Unterhaltungskünstlerin Cher klänge immer so, als hätte sie einen Penis im Mund, wurde in der Zeichnung an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/03/Cher-Web-2.jpg" rel="lightbox[12786]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/03/Cher-Web-2-150x150.jpg" alt="" title="Cher-Web-2" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12788" /></a><br />
In unserem Beitrag: &#8220;Love Hurts&#8221;, vom 2.3. diesen Jahres ist unserem Zeichner ein Fehler unterlaufen. Die im Text behauptete Unterstellung: Der Gesang der Unterhaltungskünstlerin Cher klänge immer so, als hätte sie einen Penis im Mund, wurde in der Zeichnung an keiner Stelle untermauert.<br />
Wir holen das hiermit nach und entschuldigen uns bei unseren Lesern für die Unannehmlichkeit.<br />
<em>(gb)</em></p>
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