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	<title>MOVIEbeta &#187; Kleinkarrée e.V.</title>
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	<description>Der Film zur Stadt</description>
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		<title>Kindergymnastik nach Neumann-Neurode</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 08:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergymnastik]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersport]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkarrée]]></category>
		<category><![CDATA[Neumann-Neurode]]></category>
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		<description><![CDATA[Geleitwort des Vorstands: „Unsere Zeit braucht nachwachsende Generationen, die den Kampf des Lebens erfolgreich bestehen wollen. Es wäre grundfalsch, wollte man die zahllosen Schädlichkeiten des modernen Lebens widerstandslos auf sich einwirken lassen. Stattdessen gilt es, durch punktgenau dosierte gymnastische Übungen ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Geleitwort des Vorstands:
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand.jpg" rel="lightbox[9430]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand-150x150.jpg" alt="" title="Vorstand" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9505" /></a>„Unsere Zeit braucht nachwachsende Generationen, die den Kampf des Lebens erfolgreich bestehen wollen. Es wäre grundfalsch, wollte man die zahllosen Schädlichkeiten des modernen Lebens widerstandslos auf sich einwirken lassen. Stattdessen gilt es, durch punktgenau dosierte gymnastische Übungen  das notwendige Gegengewicht zum Nihilismus der heutigen Jugend zu schaffen. Das  Übungssystem unseres Vereinsmitglieds Neumann-Neurode zeigt einen gangbaren Weg im Kampf gegen die körperliche und geistige Erschlaffung unserer medial verwirrten Jugend. <em>Ismael Hawramy</em>  </p>
<p><strong>Mit Neumann-Neurode sprachen Guido Rademachers und Gabor Baksay<br />
</strong><br />
<strong>Moviebeta:</strong> Sie haben ein spezielles Gymnastikprogramm für Kinder entwickelt.<br />
<strong>N.-N.:</strong> Ja, das ist richtig. Mein System führt – auf einfache und für jedermann verständliche Weise &#8211; zu einem kräftigen, natürlich-graziösen Körper. Die Gewandtheit soll früh entwickelt und der sog. Schneid allmählich zur Gewohnheit werden. Man wird schon nach kurzer Zeit an der zunehmenden Frische des Kindes feststellen können, dass ihm meine Turnübungen gut bekommen. Das Turnen in der Kinderstube legt den Grund zu einem gesunden Frauen- und Mannesalter. Es ist aber nicht die Ausbildung zum Leistungssportler oder Akrobaten vorgesehen.<br />
<strong>Moviebeta:</strong> „Schneid“, das hört sich an wie aus einer anderen Zeit, um nicht zu sagen militaristisch.<br />
<strong>N.-N.:</strong> Es sollte eigentlich ein hoch moderner Begriff sein. Und martialisch finde ich eher bestimmte einschlägige Produkte der Film- oder Musikindustrie, von denen sich das übende Kind ganz von alleine abwendet, weil es derartige Kompensationen nicht mehr benötigt.<br />

<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/dusche' title='Dusche'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Dusche-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dusche" title="Dusche" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/dusche-ab' title='Dusche-AB'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Dusche-AB-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dusche-AB" title="Dusche-AB" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/gleichgewichtsubung' title='Gleichgewichtsübung'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Gleichgewichtsübung-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gleichgewichtsübung" title="Gleichgewichtsübung" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/hanteltraining' title='Hanteltraining'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Hanteltraining-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hanteltraining" title="Hanteltraining" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/hanteltraining-rechts' title='Hanteltraining-rechts'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Hanteltraining-rechts-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hanteltraining-rechts" title="Hanteltraining-rechts" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/schultermuskulatur' title='Schultermuskulatur'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Schultermuskulatur-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schultermuskulatur" title="Schultermuskulatur" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/vorstand' title='Vorstand'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vorstand" title="Vorstand" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/extremitaten-koordination' title='X-Extremitäten-Koordination'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Extremitäten-Koordination-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine der &quot;psychokinetischen&quot; Übungen" title="X-Extremitäten-Koordination" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/kutschenziehen' title='X-Kutschenziehen'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Kutschenziehen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wenn sich das Kind selbst eine Übung ausgedacht hat, sollte diese aufgenommen werden. Hier stellt der kleine Peer ein antikes Wagenrennen nach" title="X-Kutschenziehen" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/kindergymnastik-nach-neumann-neurode/attachment/ruckenmuskulatur' title='X-Rückenmuskulatur'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Rückenmuskulatur-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mit Konsequenz und Nachsicht das Kind fordern aber nicht überfordern" title="X-Rückenmuskulatur" /></a>
<br />
<strong>Moviebeta:</strong> Musik spielt in ihrem System auch eine Rolle?<br />
<strong>N.-N.:</strong> Es spielt natürlich eine Rolle, ob man eine Spannbeuge zu Vivaldi oder Marylin Manson ausführt. Wie es auch eine Rolle spielt, ob die Mutter ihrem Kind zum Frühstück ein sorgsam zubereitetes Bircher-Müsli oder irgendeinen Fruchtzwerge-Dreck vorsetzt. Seit Feldenkrais verfolgt ja jede ernsthafte Beschäftigung mit diesem Thema einen ganzheitlichen Ansatz. Ich selbst habe z.B. nachweisen können, dass bestimmte Tonfolgen bestimmten Muskelgruppen zugeordnet werden können, und Dissonanzen – maßvoll dosiert – positive Effekte für den Muskelaufbau haben, Konsonanzen dagegen für Gewandtheitsübungen. Es gibt deshalb auch zu meinen Übungen spezielle Musik-Cds oder –Kassetten, die ich von professionellen Musikern habe einspielen lassen.<br />
<strong>Moviebeta:</strong> Sie vertreiben noch Musikkassetten? Nun gut. Wenn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie also sagen, dass eine Terz etwa die Nackenmuskulatur stimuliert?<br />
<strong>N.-N.:</strong> Bei einer kleinen Terz wäre es der glutaeus medius, bei einer großen der erector spinae. Aber so vereinfacht kann man das natürlich nicht sagen. Es ist das Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren, das den nachhaltigen Erfolg meines Systems ausmacht. Nicht zuletzt geht es dabei um psychische Energien, für die Kinder besonders zugänglich sind&#8230;<br />
<strong>Moviebeta:</strong> &#8230;Psychokinese&#8230;<br />
<strong>N.-N.:</strong> Genau. Nur, dass hier keine Kaffeetassen durch Willensstärke zum Schweben gebracht werden, sondern schwer zugängliche Körperpartien stimuliert werden sollen. Sie haben vielleicht schon einmal etwas vom Phantomschmerz bei Amputationen gehört. Das hier ist das entgegengesetzte Prinzip. Ich selbst habe so etwa 10% mehr Muskelmasse im Beinbereich aufbauen können. Aber das hört sich jetzt komplizierter an, als es ist. Ich lege bei meiner Methode Wert darauf, dass jeder Laie ohne Besorgnis für die Kleinen als Lehrer seiner Kinder auftreten kann. Schließlich soll der Zögling unbekümmerte Freude am Turnen haben, weil von diesem Punkt der ganze Erfolg abhängt.<br />
<em>Guido Rademachers/Gabor Baksay</em><br />
Fotos: <em>Gabor Baksay</em></p>
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		<title>In der Wüste wird euch die Reinheit des Denkens nähren</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 16:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Arnold Schönberg]]></category>
		<category><![CDATA[Moses und Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[Das eigene Heim als „OpernBühne“: Detleff Neumann-Neurode, seit 2002 profiliertes Mitglied und Sportwart des Kleinkarrée e.V., mit seinem Sohn Anton beim Partiturstudium. Schon in der Anfangsphase der Probenzeit arbeitet Hermann Neumann-Neurode mit „der ganz kleinen Feile“, wie es unter Theaterleuten ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Das eigene Heim als „OpernBühne“: Detleff Neumann-Neurode, seit 2002 profiliertes Mitglied und Sportwart des Kleinkarrée e.V., mit seinem Sohn Anton beim Partiturstudium. </p></blockquote>
<p><iframe width="460" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/nYtaVXqsMr4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Schon in der Anfangsphase der Probenzeit arbeitet Hermann Neumann-Neurode mit „der ganz kleinen Feile“, wie es unter Theaterleuten heißt: Nur der punktgenau explodierende strillo terribile vermag für ihn Moses Erschütterung beim Anblick des brennenden Dornbuschs angemessen zum Ausdruck zu bringen. Nur eine helle, fast schon heitere Einfärbung des „Erwartet die Form nicht vor dem Gedanken!“ (Aron vor dem Berg der Offenbarung) lässt ihn jene menschliche Tiefe spüren, wie sie beispielhaft in der legendären Einspielung von 1978 unter Herbert Kegel (Aron: Reiner Goldberg) erreicht wurde. Ist der eine Ton nicht getroffen, gilt ihm das Ganze als verpatzt. Konzentriert hören die beiden achtjährigen Zwillinge Niels und Lars den Ausführungen ihres Vaters zu. Ihr Alter betrachten die beiden nicht als Hindernis für die Figurenarbeit. (Niels: „Dann finden Sie erstmal zwei Sängergreise im durch die Bibel bezeugten Alter von 120 und 153 Jahren.“) Anton Stoffel-Neurode hat die Partitur kindgerecht für seine Halbbrüder um zwei Oktaven nach oben transponiert für das Akkordeon bearbeitet. „In der Zwölftonmusik geht es um die Unversehrtheit des sich selbst generierenden Codes, nicht um eine Absolutheit des Klangs. Die Reihe bleibt bei mir vollkommen intakt. Ein Fis ist auch bei mir noch ein Fis, wenn auch ein deutlich höheres.“ </p>
<div id="attachment_9408" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Moses-Aaron-Neurode1.jpg" rel="lightbox[9402]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Moses-Aaron-Neurode1.jpg" alt="" title="Moses-&amp;-Aaron-Neurode" width="460" height="336" class="size-full wp-image-9408" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Fis ist ein Fis! Genaues Hinhören erfordert Konzentration und Liebe zur Sache</p></div>
<p>Hermann Neumann-Neurode erläutert seinen pädagogisches Ansatz: „Mit Konrad Lorenz verfolge ich das Konzept des ‚Lernens durch Überforderung’. Der menschli-che Geist entwickelt sich in Sprüngen. Wer nur bei dem ansetzt, was er kann, bleibt am immer gleichen Punkt stehen. Wenn er nicht gar zurückgeht, wie zuletzt exemplarisch eine Aufführung der sog. Aachener ‚Opernschule’ demonstrierte. Gezeigt wurde EIN ZAPPENDUSTERER ABEND IM STADTTHEATER (gemeint ist die Aufführung der Operette EINE NACHT IN VENEDIG; Anm. d. Red.). Das Problem bestand darin, dass die Aufführenden glaubten, selbst schlauer als das aufgeführte Werk zu sein. Die solchermaßen unterstellte Dämlichkeit der Vorlage (letztendlich nur die eigene) wurde als komisch angesehen und der allgemeinen Lächerlichkeit preisgegeben. Was dazu führte, dass man – statt etwas zu lernen &#8211; sich für nichts mehr zu blöde war. Das Ergebnis war, wie ich es nenne: Gesang mit offenem Hosenstall. Ich dagegen akzeptiere in Bezug auf meine Kinder nur allerhöchste Ansprüche. Wenn es unbedingt schon etwas aus dem komischen Fach sein muss, hätte ich eine Oper von Hans-Werner Henze genommen. DER JUNGE LORD z.B.“ </p>
<p><div id="attachment_9418" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Moses-Aaron-Kinder-460-NEU.jpg" rel="lightbox[9402]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Moses-Aaron-Kinder-460-NEU.jpg" alt="" title="Moses-&amp;-Aaron-Kinder-460-NEU" width="460" height="295" class="size-full wp-image-9418" /></a><p class="wp-caption-text">In geduldiger Heimarbeit entstehen phantasievolle Kostüme</p></div><br />
Neumann-Neurodes Antwort auf die Frage nach der ihn bewegendsten Stelle in MOSES UND ARON: „F-E-Ges-Es-Es-E-C-Ges-F-D-A-Gis-D-Cis.“ Lars erläutert: „Die Priester beleidigen das Volk der Israeliten mit ‚Wahnsinnige!’ Sie fragen: ‚Wovon soll euch die Wüste nähren?’ Und Moses singt darauf mit den von meinem Vater genannten Tönen: ‚In der Wüste wird euch die Reinheit des Denkens nähren!’“ </p>
<p><em>Guido Rademachers</em><br />
Fotos &#038; Video: <em>Gabor Baksay</em></p>
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		<item>
		<title>Aischylos allein zu Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 16:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Aischylos]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkarrée]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Heinicke]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele jammern über den Zuschauerschwund im Theater. Das Kleinkarée tut etwas dagegen. Markus Heinicke auf Solotournee in in Soziale Brennpunkte. Markus Heinicke ist Schauspieler aus Überzeugung und profiliertes Mitglied der Theater-AG des Kleinkarée und war festes Mitglied im Enseble des ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Viele jammern über den Zuschauerschwund im Theater. Das Kleinkarée tut etwas dagegen.<br />
Markus Heinicke auf Solotournee in in Soziale Brennpunkte.
</p></blockquote>
<p>Markus Heinicke ist Schauspieler aus Überzeugung und profiliertes Mitglied der Theater-AG des Kleinkarée und war festes Mitglied im Enseble des Theaters Aachen unter Michael Helle. Dort musste er sich in seiner allerersten Rolle nach der Schauspielschule mit einer der ganz großen Figuren der Theatergeschichte auseinandersetzen – dem fluchbeladenen Vatermörder und Mutter****** König Ödipus. Die Tatsache, dass Schauspieldirektor Helle seinem Novizen eine derart anspruchsvolle Figur anvertraute, wirft ein bezeichnendes Licht auf den tiefen Ernst, mit dem Heinicke sein Metier betreibt. Im Rollenstudium als Treplew in Tschechows „Möwe“ z.B. begann er eine umfangreiche Korrespondenz mit dem renommierten Ornithologen D. F. Pieters auf Texel, um dann bei der Premiere mit einem täuschend echten Möwenschrei für Gänsehaut zu sorgen.   </p>
<p>„Theater ist mein Lebenselixier“, meint Heinicke, „wenn ich kein Schauspieler geworden wäre, würde ich wahrscheinlich als Schnapsleiche in irgendwelchen Bahnhofsmissionen herumlungern. In diesem Zusammenhang betrachte ich die Kaputtspar­diskussionen des Theaters als persönliche Bedrohung.“<br />
Beim Fototermin für erläutert Heinicke sein besipielhaftes Engagement für die Verbesserung der Abonnenten­zahlen: „In meiner Freizeit mache ich regelmäßig Hausbesuche bei Aachener Familien und spiele den Leuten einen kleinen Querschnitt durch die Theatergeschichte vor.“<br />
„Ist das nicht eine etwas mühselige Form der Zuschauer­werbung?“ wenden wir ein. „Das ist die Form, die ich anbieten kann, schließlich bin ich kein PR-Mensch sondern Schauspieler. In meiner Studienzeit habe ich mich eine Zeit lang als Klinkenputzer finanziert.“ „Sie sind als Vertreter von Haus zu Haus gezogen? Was haben Sie denn verkauft?“ „Sie werden lachen, es waren Bibeln. Das große Verkaufsargument waren die Rembrandt-Illustrationen. (lacht) Wie auch immer, in der Zeit habe ich jede Scheu überwunden, irgendwo unangemeldet aufzutauchen und Verkaufsgespräche zu führen.“</p>
<p>Das wollen wir natürlich miterleben und beschließen, Herrn Heinicke auf einer seiner Touren zu begleiten.<br />
Wir treffen den Mimen am Theater, wo er in einer gewaltigen Plastiktüte diverse Teile aus der Requisite verstaut hat. Neben einem bronzenen Harrnisch findet sich eine täuschend echt wirkende Theater-Glatze, diverse Faustfeuerwaffen und natürlich die unvermeidliche Ketchupflasche. „Pures Theaterblut“, grinst Heinicke und zeigt auf die Abdeckplane, die er zum Schutz der Gastgeberwohnungen ebenfalls eingepackt hat.<br />
Unser Ziel ist die Weißenburgerstraße, wo er in einem renovierungsbedürftigen Reihenhaus auf die unterste Klingel drückt. Es öffnet ein junger Mann im Trainingsanzug, der sich als Sohn des Hauses Gräf zu erkennen gibt. Nicht gerade begeistert aber auch nicht unhöflich bittet er uns ins Wohnzimmer, wo der Rest der Familie gerade eine Übertragung der „Real Ghostbusters“ ansieht.</p>

<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/aischylos-allein-zu-haus/attachment/markus-wuehl' title='1 Markus-wuehl'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Markus-wuehl-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="1 Markus-wuehl" title="1 Markus-wuehl" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/aischylos-allein-zu-haus/attachment/vorbereitung-entleibungsszene' title='2 Vorbereitung'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorbereitung-Entleibungsszene-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2 Vorbereitung" title="2 Vorbereitung" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/aischylos-allein-zu-haus/attachment/aischylos-entleibungsszene' title='3 Aischylos-Entleibungsszene'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Aischylos-Entleibungsszene-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="3 Aischylos-Entleibungsszene" title="3 Aischylos-Entleibungsszene" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/aischylos-allein-zu-haus/attachment/im-kasten' title='4 Alles im Kasten?'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Im-Kasten--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="4 Alles im Kasten?" title="4 Alles im Kasten?" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/aischylos-allein-zu-haus/attachment/abschied-und-versprechen' title='5 Abschied'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Abschied-und-Versprechen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="5 Abschied" title="5 Abschied" /></a>
<a href='http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/aischylos-allein-zu-haus/attachment/aischylos-ab-neu' title='Aischylos-AB-Neu'><img width="150" height="150" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Aischylos-AB-Neu-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Aischylos-AB-Neu" title="Aischylos-AB-Neu" /></a>

<p>Schon beim Eintritt in der nach altem Frittenfett riechende Wohnung ist klar, dass wir uns in einem sozialen Brennpunkt efinden. „Das sind ja nicht gerade feudale Verhältnisse“, raunt uns Heinicke zu. „Nun denn, umso besser! Die soziale Frage war schon immer ein zentrales Anliegen engagierter Theaterkultur. Das Programm sollten wir allerdings etwas modifizieren.“ Am angespannten Blick Heinickes lässt sich ablesen, wie er geistig durch die ausgedehnten Korridore seines  inneren Text- und Zitatenschatzes flitzt.<br />
Vorausgegangen war ein ausgedehntes Interview, in dem Heinicke mit glühendem Ernst das Für und Wider seiner Aufführungsideen in alle nur erdenklichen Waagschalen geworfen hatte. Nur eins war ihm von Anfang an klar: dass etwas von Thomas Bernhard dabei sein musste. Nachdem er uns die kolossale Bedeutung des Österreichers für das Weltkulturerbe erschöpfend auseinandergesetzt hatte, nannte er uns seine Entscheidung für einen längeren Monolog aus „Der Ignorant und der Wahnsinnige“, in dem akribisch, das Sezieren einer Leiche beschrieben wird. („Sowas interessiert die Leute.“) Danach sollten Ausschnitte aus Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wienerwald“ folgen. „Ich will niemanden mit politischen Botschaften belästigen, aber ein wenig unbehaglich darf es den Herrschaften auf ihren Kleinbürgersofas schon werden,“ schmunzelte Heinicke. Am schwersten tat er sich mit der Auswahl eines repräsentativen Opernbeitrags. Seine persönliche Bewunderung der polnischen Avantgarde um Lutoslawski und Penderecki wollte er aus didaktischen Gründen, erst mal zurückstellen. „Meine Sangeskünste sind außerdem recht bescheiden,“ fügte Heinicke hinzu und beschloss, eine pantomimische Darstellung von Taminos Höllenfahrt aus der „Zauberflöte“ einzustudieren. </p>
<p>Als Höhepunkt und absolutes „Schmankerl“ warenAusschnitte aus einer neu entdeckten Tragödie des Aischylos namens: „Der Tod des Neoptolemos“ geplant. „Zugegeben die Echtheit dieser kürzlich ausgegrabenen Papyrusrollen, ist noch nicht zweifelsfrei bewiesen“ gab Heinicke zu bedenken, „aber dieser ,Neoptolemos‘ ist was Sprachduktus und künstlerische Qualität angeht, waschechter Aischylos.“<br />
Wie auch immer, jetzt gilt es, angesichts der vorgefundenen Situation, das Programm den Gegebenheiten anzupassen. Nachdem er die anwesenden Mitglieder der Familie Gräf begrüßt hatte, bat Heinicke, sich ein paar Minuten zurückziehen zu dürfen, um sein Konzept noch mal zu überdenken.  „Ich schmeiß den Bernhard raus. Das ist für ­diese Leute viel zu verklausuliert“, murmelt er im Badezimmer mehr zu sich selbst als in unser Mikro,  „Irgendwas mit sozialem Zündstoff muss her&#8230; Etwas von Brecht&#8230;  ,Die heilige Johanna der Schlachthöfe‘ wäre optimal!“ kommt es nach kurzem Zögern wie aus der Pistole geschossen. „Schauen Sie, sieht das echt aus? Ich meine, wie ein Kapitalist aus den 30er Jahren?“ fragt Heinecke, nachdem sich sein Gesicht mit zusammengekniffenen Augen und verächtlich geschürzten Lippen in die abstoßende Visage eines Ausbeuters verwandelt hat. Wir kommen nicht dazu, zu fragen, mit welcher atemtechnischen Raffinesse er das täuschend echt herabschwabbelnde Doppelkinn hingekriegt hat. „Das ist Pierpont Mauler, der Herr der Schlachthöfe Chicagos, und Gegenspieler Johannas.“ Wieder im Wohnzimmer angekommen, erklärt Heinicke, dass es nun losgehen könne. Vorher aber möchte er eine Erklärung verlesen, in der er seine persönliche Betroffenheit über die skandalöse Rezeption der Oper  „Die Stumme von Portici“ (siehe S. 40) zum Ausdruck bringen will.</p>
<p>Zwanzig Minuten später erzielt Heinicke einen ersten Überraschungserfolg mit seiner blitzartig aufgesetzten Ausbeutervisage. Der erregte Disput von Brechts Figuren über die Grenzen menschlicher Leidensbereitschaft ist schauspielerisch packend dargestellt, aber der eigentliche Inhalt scheint sich der Familie Gräf nicht völlig zu erschließen.<br />
Bei Ödön von Horváths kritischer Demaskierung der gesellschaftlichen Verhältnisse im Österreich der Vorkriegszeit sind erste Ermüdungserscheinungen nicht mehr zu übersehen. Besonders Frau Gräf ist enttäuscht, weil sie sich unter „Geschichten aus dem Wienerwald“ irgendwas von Peter Alexander vorgestellt hatte.<br />
In der Zwischenzeit beginnt der Sohn des Hauses in einer Fernsehzeitschrift zu blättern und provokativ mit der Fernbedienung zu spielen. </p>
<p>Man beschließt, „Die Zauberflöte“ zu überspringen und gleich zum Höhepunkt des Abends zu schreiten.<br />
Mit ansteckendem Enthusiasmus verdeutlicht Heinicke, dass, obwohl einige der international bedeutendsten  Theaterhäuser fieberhaft an der Einstudierung des  „Neoptolemos“ von Aischylos arbeiten, die Familie Gräf nun Zeuge einer Art Welturaufführung sei – wobei er natürlich nicht vorhabe, das gesamte Drama aufzuführen.<br />
Den kollektive Seufzer der Erleichterung bemerkt Markus Heinicke nicht, weil er sich auf seinen Text konzentriert und sein Schwert tief in eine Ketchup-Flasche taucht.<br />
Es erweist sich, dass dieser „Neoptolemos“ eines der düstersten Stücke des großen Tragöden ist. Von einem unbegreiflichen Schicksal um Frau und Kind beraubt, taumelt der Held über die verbrannte Erde seiner Heimat. Als er schließlich sein Schwert erhebt, um sich selbst zu richten, stößt Heinicke einen derart markerschütternden Schrei aus, das Frau Gräf vor Schreck das Besteck fallen lässt. Selbst der Filius blickt erstaunt von seiner Fernsehzeitung hoch. „Das war wirklich beeindruckend“, flüstert Frau Gräf. „Leider können wir uns ein Theaterabo momentan nicht leisten.“ „Das macht nichts“, entgegnet Heinicke jovial, „ich werde mich bei der Theaterleitung dafür einsetzen, dass sie ein Abo in Form von „Stand By Tickets“ bekommen, die kosten nur fünf Euro pro Vorstellung.“<br />
„Nette Leute“, bemerkt Heinicke im Treppenhaus und wischt sich den Rest Ketchup vom Gesicht.<br />
<em>Gabor Baksay</em></p>
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		<item>
		<title>Bericht des Vorstands über Weihnachtsmarkaktion</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2006 15:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Aachener Weihnachtsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen künstlich aufgemotzten Kommerzbuden, inmitten des ganzen falschen Getöses von Marktschreiern und Jingle-Bells fand sich auf dem Weihnachtsmarkt diesmal ein so schlichter, würdiger und ernster Ort wie einst die Krippe zu Bethlehem: der Weihnachtsstand des Kleinkarree e.V. Ein von EInkaufsstress ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Zwischen künstlich aufgemotzten Kommerzbuden, inmitten des ganzen falschen Getöses von Marktschreiern und Jingle-Bells fand sich auf dem Weihnachtsmarkt diesmal ein so schlichter, würdiger und ernster Ort wie einst die Krippe zu Bethlehem: der Weihnachtsstand des Kleinkarree e.V.<br />
<div id="attachment_9568" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Weihnachtskommitee-Web1.jpg" rel="lightbox[9440]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Weihnachtskommitee-Web1-150x150.jpg" alt="" title="Weihnachtskommitee-Web" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-9568" /></a><p class="wp-caption-text">Das Weihnachtskomitee des Kleinkarrée e.V. traf auf erschütterndes Desinteresse der Bevölkerung</p></div></p>
<p>Ein von EInkaufsstress ausgepowerter Passant hätte hier einen Moment der Ruhe und Einkehr finden und ein besinnliches Gespräch führen können; vom Herzen kommende und mit dem Mund gemalte Heiligen-Knuddelbilder zum Selberausmalen lagen kostenlos bereit, der Künstler Gabor Baksay war persönlich anwesend und hatte sich zur Verfügung gestellt, seine Bilder eigenhändig zu signieren. Des weiteren gab es Infoblätter mit wertvollen Tipps zu einem einfacheren, ganz vom Weihnachtsgedanken beseelten Alltag. Und was war der Erfolg von all dem? Bis auf ein kleines Mädchen, das immer wieder seine Heiligen-Knuddelbilder umtauschen wollte, interessierte sich kein Mensch für den Stand. WIE WEIT IST ES MIT UNSERER GESELLSCHAFT BEREITS GEKOMMEN? </p>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2006/01/Heiligenbildchen-Beweinung-Web.jpg" rel="lightbox[9440]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2006/01/Heiligenbildchen-Beweinung-Web-150x150.jpg" alt="" title="Heiligenbildchen-Beweinung Web" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-9571" /></a><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2006/01/Heiligenbildchen-St.-Sebastian-Web.jpg" rel="lightbox[9440]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2006/01/Heiligenbildchen-St.-Sebastian-Web-150x150.jpg" alt="" title="Malbildchen 3.indd" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-9572" /></a><br />
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             In einer eilig  einberufenen Krisensitzung des Kleinkarree e.V. beschrieb der Vorstandsvorsitzende seine Eindrücke folgendermaßen: „Nachdem ich stundenlang vergeblich in der Kälte auf einen Interessenten gewartet hatte, mit dem ich die frohe Weihnachtsbotschaft hätte austauschen können, ereilte mich eine Vision: Ein grauenhafter Greis mit Zuckerwatte und Glühwein in der Hand schlurfte an meinem Stand vorbei, sein Name war „Deutschland“, und als ich ihn fragte: „Was willst du, Greis?“ antwortete er: „Sterben will ich!““ Als in der darauf heftig entbrennenden Diskussion das Mitglied Martin P. die Frage in den Raum stellte: „Sind wir mittlerweile eigentlich noch hohler als die Amerikaner?“ beschloss der Verein, jetzt erst recht eine Aktion gegen die Sinnentleerung unserer Kultur durchzuführen. Sie soll an einem der trostlosesten Plätze unserer Stadt, dem EBV-Carrée statt finden. Der genaue Termin wurde in letzter Minute fallengelassen.<br />
<em>Kleinkarrée e.V. / i.A. Baksay<br />
</em></p>
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		<title>Vollversammlung beschließt Aktion am  Weihnachtsmarkt</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2005 15:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auszug aus dem Protokoll der Vollversammlung vom 2.12.2005 des Kleinkarree e.V.: Über das Weihnachtsfest hat sich seit Jahren die hässlich feixende Fratze einer Karikatur erhoben: Der Weihnachtsmarkt. Seit Wochen werden von zynischen Geschäftemachern in beispiellos liederlicher Weise zusammen gezimmerten Sperrholzbude, ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Auszug aus dem Protokoll der Vollversammlung vom 2.12.2005 des  Kleinkarree e.V.:</strong></p>
<div id="attachment_9548" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand-460.jpg" rel="lightbox[9438]"><img class="size-thumbnail wp-image-9548" title="Der Vorstand-460" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand-460-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Will die Liebe wieder fest ins &quot;Fest der Liebe&quot; verankert wissen: Der Vorstand des Kleinkarrée e.V.</p></div>
<p>Über das Weihnachtsfest hat sich seit Jahren die hässlich feixende Fratze einer Karikatur erhoben: Der Weihnachtsmarkt. Seit Wochen werden von zynischen Geschäftemachern in beispiellos liederlicher Weise zusammen gezimmerten Sperrholzbude, die Hör-, Seh-, Geruchs- und Geschmacksnerven der Anwohner beleidigt. Ramsch in den allerniedrigsten Ausformungen, soll auf zynische weise an den Mann gebracht werden – und das ausgerechnet unter dem Deckmantel des Festes der Liebe. Das „Kleinkarree e.V.“ wird deshalb am Freitag, den 9. Dezember, ab 14 Uhr auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz vor der Deutschen Bank (Nähe Elisenbrunnen) einen Informationsstand einrichten, um an den ursprünglichen Weihnachtsgedanken zu erinnern und gegen seine gewissen- und schamlose Kommerzialisierung zu protestieren. </p>
<div id="attachment_9550" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/KK-mädchenhandel.jpg" rel="lightbox[9438]"><img class="size-thumbnail wp-image-9550" title="KK-mädchenhandel" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/KK-mädchenhandel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Szene am Rande der Vollversammlung: der Vereinsvorstand im Dialog mit dem Geschäftsführer der Lateinamerika-Delegation (Foto: Privat)</p></div>
<p>Unsere vorläufigen Hauptforderungen sind: Strikte Begrenzung des Weihnachtsmarkts auf die Zeit vom 8. Dezember (Mariä Empfängnis) bis Heilig Abend. Ausschank des wegen seines hohen Zuckergehaltes besonders „effizienten“ Glühweins nur gegen Vorlage des Personalausweises. Beschränkung der angebotenen Nahrungsmittel auf qualitätvolle Esswaren mit eindeutig weihnachtlichem Bezug wie Lebkuchen, Stollen, Karpfen- und Gansgerichte, sowie Apfel, Nuss und Mandelkern. Keine „musikalische“ Dauerberieselung vom Band, sondern nur von Zupf, Blas- und Streichinstrumen live dargebotene Weihnachtslieder mit deutlicher Beschränkung des Gesamtgeräuschpegels auf unter 75 db.<br />
<em>Kleinkarée e.V. i.a. Baksay</em><br />
Fotos: Gabor Baksay, Privat</p>
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		<title>Epochaler Glücksmoment im Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2005 14:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Bendikt]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>
		<category><![CDATA[Weltjugendtag Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Grußwort des Vorsitzenden: Das Kleinkarree e. V. ist ein Zusammenschluss freiheitlich-demokratisch gesinnter Personen, die in keinster Weise konfessionell gebunden sind. Die Vereinsstatuten empfehlen eine vorurteilsfrei gepflegte Spiritualität als wichtigen Baustein für die geistige Hygiene seiner Mitglieder. Gleichzeitig legt der Vorstand ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Grußwort des Vorsitzenden:</p></blockquote>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand-Sartre.jpg" rel="lightbox[9432]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9528" title="Vorstand-Sartre" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand-Sartre-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Kleinkarree e. V. ist ein Zusammenschluss freiheitlich-demokratisch gesinnter Personen, die in keinster Weise konfessionell gebunden sind.<br />
Die Vereinsstatuten empfehlen eine vorurteilsfrei gepflegte Spiritualität als wichtigen Baustein für die geistige Hygiene seiner Mitglieder. Gleichzeitig legt der Vorstand aber großen Wert darauf, die Überzeugungen Andersdenkender zu respektieren. Das Christentum schätzen wir als epochalen Beitrag zur Lebensbewältigung im Reigen der Weltreligionen. Da wir die ewige Suche der Menschheit nach Seinserfüllung keineswegs als abgeschlossen betrachten, würden wir niemals ein spirituelles Konzept über das andere stellen.<br />
Dennoch erfüllt es uns mit Stolz und tiefer Dankbarkeit, dass es dem Vereinsmitglied Päthel mit vorbildlichem Einsatz von Hirn und Herz gelungen ist, dem Kirchenoberhaupt unsere Grußbotschaft zu übermitteln. <em>Ismael Hawramy<br />
</em><br />
„Ganz Köln war ein gigantischer Kraftplatz.“ So beschreibt Martin P. seinen Eindruck des Weltjugendtages 2005. Wir wollten von dem Mitglied des Kleinkarree e. V. wissen, wie es ihm gelang, in dem Massenansturm bis zum Kirchenfürsten vorzudringen.<br />
„Als gestandener Mittvierziger war mir klar, dass ich etwas an meinem Outfit verändern musste, wenn ich erfolgreich mit dem Strom schwimmen wollte, der mich zum Papst tragen sollte. Als jugendlicher Pilger verkleidet (Matthäus 10,16: ‚Seid listig wie die Schlangen, doch ohne Falsch wie die Tauben‘) wurde ich überall durchgewinkt und befand mich auf einmal direkt vor den Füßen von Papst Benedikt.</p>
<div id="attachment_9530" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Der-Papst-in-Köln.jpg" rel="lightbox[9432]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Der-Papst-in-Köln-150x150.jpg" alt="" title="Der-Papst-in-Köln" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-9530" /></a><p class="wp-caption-text">Bis heute unvergessen: Papst Bendikt auf dem Weltjugendtag in Köln 2005 (rechts im Bild: Martin P.)</p></div>
<p>Obwohl mir die Aufregung fast die Kehle zugeschnürt hätte, gelang es mir, krächzend einige Worte hervorzubringen: ‚Heiliger Vater, ich bin aus der Domstadt Aachen hierher gepilgert, um als Mitglied des Kleinkarree e.V. Euren Segen zu erbitten für das Bemühen, die Welt im Kleinen zu ordnen.‘ Im tosenden Lärm der Benedetto-Rufe sagte der Papst etwas, das in etwa klang wie: ‚Was hast du gesagt, mein Sohn?‘ Da wurde ich auch schon vom Strom der Massen hinweggesogen und konnte vor Ergriffenheit nur immer wieder ‚Danke!‘ stammeln.<br />
Diese Sekunden der Begegnung waren zweifellos der Höhepunkt meines Lebens. Unbeschreiblich, der Blick in diese Augen! Aus ihnen strömte eine zeitlose Ruhe heraus, die mir mit kraftvoller Milde eine Seinsgewissheit einflößte, die mich seitdem nicht verlassen hat.“<br />
<em>Guido Rademachers/Gabor Baksay</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Überwältigendes Echo auf Kleinkarrée-Aktionen</title>
		<link>http://www.moviebeta.de/aachen/kleinkarree-e-v/uberwaltigendes-echo-auf-kleinkarree-aktionen</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2005 16:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[pictures]]></category>

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		<description><![CDATA[Grußwort des Vorstands: Liebe Leserinnen und Leser! Bewegte Wochen liegen hinter uns. Niemand hatte mit einem derartigen Echo gerechnet, wie es die bisherige Arbeit des Kleinkarree e.V. auslöste. Die nachstehend abgedruckte kleine Auswahl aus Ihren Zuschriften mag dies verdeutlichen. Einhellig ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Grußwort des Vorstands:</p></blockquote>
<p><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand1.jpg" rel="lightbox[9435]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Vorstand1-150x150.jpg" alt="" title="Vorstand" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9535" /></a>Liebe Leserinnen und Leser! Bewegte Wochen liegen hinter uns. Niemand hatte mit einem derartigen  Echo gerechnet, wie es die bisherige Arbeit des Kleinkarree e.V. auslöste. Die nachstehend abgedruckte kleine Auswahl aus Ihren Zuschriften mag dies verdeutlichen. Einhellig und überschwänglich begrüßt wurde die Pilgerreise unseres Vereinsmitglieds Martin Päthel zum Weltjugendtag.<br />
Zu Neumann-Neurodes Kindersportsystem (Movie: Auust 05) überwogen jedoch ebenso bedauerlicher- wie unverständlicher weise die kritischen Stimmen. Eigenwillige Köpfe, wie Neumann-Neurode mögen zunächst nicht populär erscheinen, dennoch sind sie heute notwendiger denn je. Nach ausführlicher Diskussion erklärt das Kleinkaree e.V. deshalb einhellig und auf entschiedene Weise das Gesundhets-System von Neumann-Neurode als wegweisend für die Zukunft unserer Gesellschaft und ergänzt die Vereinsstatuten um folgenden Passus:<br />
§ 21: Das Kleinkarree e.V. tritt dafür ein, die Hebung der Volksgesundheit zu befördern und die Herbeiführung körperlicher Fitness aller Schichten der Gesellschaft, als vordringliches Vereinsziel zu betrachten.<br />
Zuletzt möchte Sie, liebe Leserinnen und Leser, weiter ermuntern, Ihre Meinung, Kritik und Anregungen zu äußern. <em>Ismael Hawramy</em><br />
<strong><br />
Hier nun eine kleine Auswahl aus den Leserbriefen:</strong></p>
<p><strong>Sabine Goertz</strong> (Alsdorf): Ich war fassungslos, als ich das Interview mit Herrn Neumann-Neurode im August-Moviebeta entdeckte. Wie kann es sein, dass ein anspruchsvolles Blatt, wie das Ihre sich zum Sprachrohr eines Studienrats hergibt, dessen Sportunterricht an übelsten Kasernenhofdrill erinnert. Für meinen Sohn Klaus waren diese sog. „Sport-Stunden“ die reinste Hölle. Permanente Gängelungen und eine ans sadistische grenzende Idee von „Abhärtung“ haben mein Kind traumatisiert.  Ich habe ihn natürlich sofort vom vom Sportunterricht freistellen lassen und beabsichtige, in Kürze, juristische Schritte ein zu leiten.<br />
<div id="attachment_9536" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Neurode-Elektro-Web.jpg" rel="lightbox[9435]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/Neurode-Elektro-Web-150x150.jpg" alt="" title="Neurode-Elektro-Web" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-9536" /></a><p class="wp-caption-text">Optimale Fitness auch für die Allerkleinsten: Dr. Neumann-Nerode fördert den Muskelaufbau des kleinen Jarno durch sanfte Elektrostimulation</p></div><strong>Hierauf erwidert Dr. Neumann-Neurode:</strong><br />
Die Härten des Lebens gehören seit Jahrmillionen nun mal zu den leider unabänderlichen Grundbedingungen der menschlichen Existenz. Die zu erwartenden  Verteilungskämpfe der näheren Zukunft können nur mit eisernem Willen und kräftiger Körperkonstitution gemeistert werden. Viele Eltern wollen das nicht wahrhaben und nehmen ihre Kinder deshalb aus meinem Sportunterricht. Dass es sich bei meinen, zugegeben nicht immer ganz einfach zu meisternden Übungen, keineswegs um Kasernendrill oder eine gezielte Überforderung handelt, wird dabei ignoriert. Mein System ist ein wissenschaftlich bewiesenes, ganzheitliches System, das ich in jedem einzelnen Punkt gründlich an mir selbst erprobt habe. Eine missverstandene Zärtlichkeit und Verweichlichung der Kinder wird ihnen im Lebenskampf keine Hilfe sein. Hier sind klare Vorgaben der kommunalen Erziehungspolitik gefragt. Es ist im Sinne einer gesunden, lebensfrohen Jugend nicht weiter hinzunehmen, dass es praktisch jedem selbst überlassen bleibt, ob er an meinen Sportstunden teilnimmt oder nicht. Die erstaunlichen Ergebnisse meines Systems beweisen die unzähligen Dankesschreiben zufriedener Eltern, die ich im laufe der Jahre erhalten habe. </p>
<p><strong>Hier noch 2 erfreulichere Briefe zu unserem Bericht vom Weltjugendtag in der letzten Movie-Ausgabe:<br />
</strong>Klasse, dass das Kleinkarree e.V. den Standpunkt eines positiven Christentums vertritt,<br />
ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Bitte mehr davon! Dietmar Siegner<br />
Großartig und ehrlich. Auch ich war beim Weltjugendtag. Selten hat mir jemand so aus dem Herzen gesprochen wie Martin P. Chapeau!!!<br />
<em>Till  Louven</em><br />
<a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2005/10/Martin-P.jpg" rel="lightbox[9435]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2005/10/Martin-P-150x150.jpg" alt="" title="Martin P" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9541" /></a>Hierauf antwortet <strong>Martin P.: </strong><br />
Von ganzem Herzen Dank für die vielen ermunternden Zuschriften. Sie bestärken mich, meinen soeben erst begonnenen spirituellen Weg unbeirrt fortzusetzen. Von Köln aus können wir Pilgerinnen und Pilger nun zuversichtlich in die Zukunft blicken. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen 2008 in Sydney. </p>
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		<title>Kleinkarée Olé</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2005 12:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabor Baksay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkarrée e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkarree Aachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuer Aachener Verein mit eigenwilligem Profil Mitte des Monats erreichte die Moviebeta-Redaktion eine eigenwillig gestylte Einladung zu einem Vereinstreffen, das die Redaktion in aufgeregtes Erstaunen versetzte. Dem Verein, der sich im vollen Bewußtsein der nicht ganz unkomischen Aspekte, den Namen ...]]></description>
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			</a>
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<blockquote><p>Neuer Aachener Verein mit eigenwilligem Profil
</p></blockquote>
<p>Mitte des Monats erreichte die Moviebeta-Redaktion eine eigenwillig gestylte Einladung zu einem Vereinstreffen, das die Redaktion in aufgeregtes Erstaunen versetzte. Dem Verein, der sich im vollen Bewußtsein der nicht ganz unkomischen  Aspekte, den Namen Kleinkarrée gegeben hat, geht es nach eigenem Bekunden, um die Förderung akkurater, gewissermaßen mikroskopischer Sichtweisen auf die eigene Umgebung. Nur, wer seine Welt im kleinen ordne, werde sie auch im großen verändern. Motto: „per minimum ad maximum“. Da das aufmerksame Interesse des Movie schon immer eigenwilligem Gedankengut galt &#8211; auch wenn es nicht geteilt wird -, soll in den nächsten Ausgaben ein ausführlicher Bericht über das „Kleinkarree e.V.“ und seine Aktionen folgen.<br />
<a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/klein-carée-wald-Web.jpg" rel="lightbox[9428]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/klein-carée-wald-Web-150x150.jpg" alt="" title="klein-carée wald Web" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-9457" /></a><a href="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/KK-Mafiös-Web.jpg" rel="lightbox[9428]"><img src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2011/08/KK-Mafiös-Web-150x150.jpg" alt="" title="KK-Mafiös Web" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-9456" /></a></p>
<p>Aus dispositionellen Gründen reicht es hier nur zu einer Vorankündigung. Der Verein gründete sich Anfang des Jahres aus einer Diskussionsgruppe über die Rechtschreibreform. Die Vereinsmittglieder legen daher auch großen Wert darauf, dass ihre Schreibweise des Wortes „Karrée“, unter Berufung auf  die „letzte gültige Ausgabe“ des Dudens vor der Rechtschreibereform, die einzig richtige ist. „Ganz im Gegensatz zu einigen anderen, (EBV- oder Kapuziner Carrée), die sich einem offensichtlichem Drang zur Frankophilie hingeben.“ Wir werden berichten.<br />
<em>Guido Rademachers</em><br />
Fotos: <em>Gabor Baksay</em></p>
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