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Der 1982 von der UNEP beschlossene Weltumwelttag am 5. Juni gilt als weltliches Äquivalent zum alttestamentarischen Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Tag und verherrlicht den Vernichtungskrieg gegen außerirdische Zivilisationen.
Grußwort des Herausgebers
Nachdem wir im Septemberheft nicht einen sondern zwei Nachrufe auf “Christoph Schlingensief” geschrieben haben, gebührt dem großen Sohn Oberhausens konsequenter Weise auch das September-Grußwort.
Herr Schlingensief befindet sich nach den Lehren des Bardo Thödol nunmehr seit drei Wochen im sog. Zwischenzustand, genauer gesagt, im Stadium des Sipai-Bardo, das der erneuten Inkarnation vorausgeht. Wir begaben uns in die Tiefen des Raumes und haben nachgefragt.

Da steht also wieder einmal einer dieser Abende an, für deren besonderen Verve die Raststätte zu Recht einen nahezu einmaligen Ruf in Aachen genießt: BINOCULERS stehen für zart schmelzenden Indie-Pop, live und nur dezent verstärkt auf der nicht vorhandenen Bühne. Berührend und entrückt. Dabei sind es eigentlich doch nur ein paar dezent instrumentierte kleine Songs, die Nadja Rüdebusch auf dem 2009 erschienen Album „Every seaman’s got a favourite spaceship“ zelebriert. Herausragend wird das Ganze dann durch den angenehm unaufdringlichen Gesang, der Gefühl ohne Pathos transportiert, sanfter Folk und flüsternder Pop tun ihr übriges zur Rundumverzauberung. Sie serviert sie dem Raststätten-Publikum das, was es zurecht und sehnsüchtig erwartet: Große Geste auf keiner Bühne, und das zum herrlich kleinen Preis. Unschlagbar. (ab)
Samstag | 18. September | 20 Uhr | Raststätte
Der 1982 von der UNEP beschlossene Weltumwelttag am 5. Juni gilt als weltliches Äquivalent zum alttestamentarischen Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Tag und verherrlicht den Vernichtungskrieg gegen außerirdische Zivilisationen.
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