Anywhere I lay my Head

Keine Ahnung, wer dieser Jo ist, der seine Urlaubsaufnahmen mit dem Titelstück von Scarlett Johanssons Tom-Waits-Coveralbum Anywhere I lay my Head unterlegt hat. Der Song ist nicht der beste des Albums aber eindeutig ein sehnsuchtsvoll schmachtender.
Auch keine Ahnung wonach dieser Jo sich verzehrt aber diese süße, winzigkleine schwedische Waldfee – nein, nicht wie ihr Schweine denkt! – ist besessen vom Eifer, ihre mondäne Hollywood-Divenkarriere mit einer Platte, die niemand will und niemand kauft, massiv und ganz real zu gefährden. Das, was sie am wenigsten kann, singen, zelebriert sie mit hinreißender Hingabe. Weil sie sich damit nichts anderes als schlechte Kritiken (“Diese Frau KANN nicht singen…”) und vorwurfsvolle Telefonate ihres Agenten eingehandelt hat und das vorher schon wusste, ist “Anywhere…” ein stilbildendes Werk der Liebe, dass sich bei mir gerne jederzeit das Prädikat Premium Sehnsuchtsware abholen darf. Denn: “My head is spinning round My heart Is in my shoes, yeah.”
Brave Scarlett!

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