Herausgeber Baksay veranschaulicht seine Pläne für die nächste Dekade in einer aufschlussreichen Infografik
Aachen Eilendorf, 5.9.2007 In einer improvisierten Pressekonferenz präsentierte Movie Herausgeber Gabor Baksay der interessierten Öffentlichkeit, seine Pläne für das Movie der nächsten Dekaden. „Das 25-jährige Jubiläum naht mit riesen Schritten heran, da wollen wir schließlich auch was gehaltvolles präsentieren“, begründet Baksay seine Vorgehensweise. Warum er seinen Schlachtplan in Form einer Zeichnung notiert hat und nicht, wie in der Geschäftswelt üblich, in einem Thesenpapier, wusste er ebenfalls zu begründen: „Das menschliche Gehirn ist gerade mal mit Mühe in der Lage, einige wenige Buchstaben pro Sekunde zu dechiffrieren. Dagegen ist es zumindest für die rechte Hemisphäre des menschlichen Denkorgans ein Klacks, ganze Schlachtengemälde oder religiöse Darstellungen mit einem Blick zu erfassen.“Außerdem sei das Movie erwiesener Maßen ein visuelles Medium, die Texte seien, spätestens nach dem Weggang des Chefredakteurs Heil, lediglich Beiwerk. Dies werde sich in Zukunft sogar noch weiter in Richtung Video, Audio und 3-D-Animationen, verschieben, die auf der geplanten Website das geschriebene Wort noch mehr, geradezu bis zur Unkenntlichkeit in den Hintergrund zu drängen beabsichtigen. Der Launch-Termin für „Moviebeta.de“ steht jedenfalls unumstößlich fest: August, oder vielleicht September diesen Jahres, aber ganz bestimmt Oktober 2009. „Die Analphabetisierung der Gesellschaft“, so Baksay, „muss zügig voran getrieben werden.“ Außerdem reduziere sich die Anzahl ärgerlicher Tippfehler durch weglassen von Textbausteinen um einiges, gelang es Baksay, überzeugend dar zu legen.Ebenso energisch sei eine signifikante Steigerung der Werbeeinnahmen nicht nur vorgesehen, sondern sogar fest eingeplant. Dies könne man den kleinen Kreisen im oberen Bereich der Grafik entnehmen. Trotzdem sei es unabdingbar, rundete der beliebte Herausgeber seine Ausführungen mit rhetorischem Geschick ab, dass man bei aller Deutlichkeit, sich auch ein gewisses Maß an Unbestimmtheit vorbehalten solle, denn: „Die Konkurrenz schläft nicht“, schloss Baksay ein wenig geheimnisvoll und verweigerte beim Hinausgehen die Beantwortung aller weiteren Fragen. (Nach Diktat verreist: gb)










