berge // mubu

Wozu sich mit einer ganzen Band rumärgern, wenn man auch alleine tierisch Druck machen kann? BJÖRN BERGE, Norweger, kommt als eine Art Elvis Costello im Wolfspelz daher, mit filligran wie brutal behandelter Akustikgitarre und Stompbox erzeugt er das, was nervige Begleitmusiker womöglich nur verzerren würden: Authentischen Americana-Blues, etwas Folk, aber nie zu tiefschwarz für die Nordische Seele bzw. den mitteleuropäischen Mittklatscher. Mag es bei so einem Sound erstaunen, dass der Gute Iggy Pop und Lynrd Skynrd zu seinen Buddies zählt? Nicht wirklich. “I am the Antipop!”, röhrt er dann inbrünstig wie treffend, um kurz danach Motörheads “Ace Of Spades” zu verberserkern…Der Oktober beschert den Kellerkindern dieser Stadt neben Jake La Botz, drei Tage später im AZ zu sehen, einen weiteren rauh-charmanten Songwriter, der zwar nicht ohne Tattoos, dafür aber ohne Pathosgewinsel auskommt. Anderer Background, dennoch Soulmates, mag man meinen. (ab)

Mittwoch | 07. Oktober | 20 Uhr | Musikbunker

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