Karrés endlich richtig geschrieben

Während sich die Aachener immer noch nicht einigen können, wie sie ihre ganzen in den letzten Jahren aus dem Boden geschossenen Carrées schreiben wollen, herrscht in der Hauptstadt orthographische Sicherheit. Dies ist besonders beschämend, da die Berliner nicht nur den Aachenern die Ideen klauen, sie schreiben sie auch noch richtig. Zumindest den MOVIE-LEsern ist ja bekannt, dass der Begriff “Karrée” im Kontext öffentlicher Baukunst auf die Aachener Kulturinitiative “Kleinkarree e.V.” zurückgeht, deren erfolgreiche Nomenklatur mittlerweile Weltweit Nachahmer, eben auch in Berlin, gefunden hat. Dass die Hauptstädter die eigentlichen Innovatoren darüber belehren müssen, wie man deren Erfindung richtig schreibt, ist tragisch. Allerdings übertreiben die Metropolitaner wieder mal ein wenig und schießen mit einem völlig unverständlichen, ominösen “Auquacarré” weit über das Ziel eines sinnvollen Sprachgebrauchs hinaus. (gb)berlin-berlin-carre-3.jpg

Die Berliner klauen den Aachenern nicht nur deren beste Ideen, sie schreiben sie auch noch richtig

Was allerdings die mitten im Herzen der Stadt befindliche absurde Glossoloalie im unteren Bild bedeuten soll, entzieht sich jeden Deutungsversuchs. Wahrscheinlich handelt es sich um die absurde Bemühung um kreative Lockerheit eines wild gewordenen Verwaltungsbeamten ohne Sinn für Semantik und sprachlichen Wohlklang. (gb)Aquacarrée

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