Making of the Movie Intro

Dinner for two

Das Movie Intro: Visionäre Ideenschmiede und gleichzeitig Dinner for Two

Das Movie ist schon lange Fan des exquisiten Top Magazins. Erstens mögen wir es, wenn’s schön fett glänzt und schimmert, und zweitens beneiden wir schon lange die TOP-Magazin-Reporter, die ihre Interviews traditionell in der Edelgastronomie bei Kohlibri zelebrieren. Bei Rucolablättern an Gemüsetartare lässt es sich eben höchst angenehm und angeregt plaudern. Also, warum nicht sich die gute Idee „ausborgen“ und die nächsten Intro-Themen im Verwöhnambiente gehobener Gastlichkeit besprechen?Die bange Frage lautet nur, werden wir auch eingeladen?Wenn wir nämlich für die Gaumenfreuden mit schnödem Mammon zahlen müssen und nicht mit unserer Werbepower, nimmt das der Idee einen entscheidenden Teilihrer Vorzüglichkeit.Was, wenn wir von Etablissements wie dem „Le petit Papillon“ nicht frei gehalten werden? Müssen wir dann auf erklärte Movie-Supporter wie,sagen wir mal, das „Dschingis Chan“ ausweichen? Schließlich gibt es dort auch deliziöse, wie Picassoskulpturen gestaltete Salate. Überhaupt wacht die Maitresse de la Maison diskret, aber mit Argusaugen über die stilvolle Ausgestaltungihrer kulinarischen Kompositionen. Das Problem ist nur: so eine Salatkreation kostet im Dschingis Chan in der Regel keine 15 Euro. Ist also für unsere Zwecke eigentlich nicht teuer genug.Wo also wird das Movie speisen? Wie wird es munden? Was alles wird beim Dinieren entschieden?Diese und andere packende Fragen beantwortet demnächst unsere Oktoberausgabe, wie gewohnt überall dort ausliegend, wo gehobene Lebensart zu Hause ist.Was aber in dieser, Ihnen vor Augen liegenden Ausgabe steht, sei allen, die zu unterbelichtet sind, selbst nachzusehen, auch verraten:Herausgeber Baksay erfüllt sich endlich seinen lang gehegten Traum, die Euregio systematisch im Leserauftrag zu bereisen (S.4-6), Hartmut Heil, endlich frei und leicht nach seiner Pensionierung, warf ein superlässig handgemachtes Meisterstückchen wie ’ne Kusshand in das Heft (S.42-43) und kickt mit dieser Witzvorlage das Movie endgültig in die Satire-Bundesliga, während Christoph Blümer, beflügelt vom Erfolg seines im letzten Heft gepflanzten zarten Gewächses namens „Grüne Seite“, diese bereits in einem Monat auf satte 3 Seiten ausgedehnt (S. 39-41) hat. Und endlich können wir das wohlvorbereitete Movie-Debut des Trash-Connaisseurs Alex Klotz berichten, der seine Gruselkolumnen mit einer Nachlese des Fantasy Filmfestes begründet. Mortizia Adams muss diesmal ihren Bericht über eines ihrer eigenen Konzerte leider ohne Foto ins Poesiealbum kleben, weil ihr Handy es partout nicht ausspucken wollte. Ansonsten ist aber eigentlich alles in Butter.Herzlichst,Ihr Movie-Intro-Team Szymanski & Baksay

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