Während sich die ganze Welt im langweiligen Gefördere uninspirierter Nebensächlichkeiten wie Klimaschutz, Kinder, Musik, Bionahrung, Kindermusik, Breitensport und Kultur austobt, widmet sich Moviebeta der Initiierung einer höchst exquisiten Veranstaltung: dem ersten Aachener international-illegalen Autorinnenautorennen (AiiA). Hauptantrieb für dieses Megaereignis ist natürlich einzig und allein der Wunsch, dem formalästhetisch allen anderen Substantiven überlegenen Begriff “Autorinnenautorennen” endlich einen festen Platz im alltäglichen Sprachgebrauch zu verschaffen. Trotzdem sind die Bedingungen zur Teilnahme streng. Zugelassen sind nur wirklich weibliche Autorinnen, die mindestens zwei kommerzielle Veröffentlichungen bei renommierten Verlagen vorweisen können.

Künstlerische Umsetzung der Vision vom Autorinnenautorennen. Gut zu erkennen ist die hemmungslose Begeisterung in den Gesichtern der Teilnehmerinnen und der mit allen Mitteln malerischer Meisterschaft verbildlichte Rausch der feminin-literarischen Geschwindigkeit.
Und bitte nur Belletristik und Lyrik, kein Sachbuchquatsch! Des weiteren sollten die Teilnehmerinnen über ein auf sie zugelassenes, schnelles Auto verfügen (mindestens 350 PS). Den Fahrzeugbrief und den Fahrzeugschein bitte frühzeitig im Original an hh@kulturzone.net senden! Als Rennstrecke dient der RWTH-Parkplatz am Bergbaugebäude an der Wüllnerstraße in Aachen.

Eine der komplexesten Autorinnenautorennenrennbahnen. (Hier grün unterlegt.)
Die Teilnehmerinnen sollten auch beachten, dass diese Veranstaltung konsequent illegal ist, für verursachte Schäden haften die Teilnehmerinnen also selbst. Aus diesem Grund wird auch der Termin nicht öffentlich bekanntgegeben. Es wird deshalb empfohlen, zu Hause zu bleiben und weitere Anweisungen abzuwarten. Das Startgeld beträgt 14,50€ (bitte auch an hh@kulturzone.net schicken), den Hauptgewinn kann man sich im Falle eines erfolgreichen Rennens wahlweise in die Haare schmieren oder abschminken. Ratschläge hierzu finden sich unter www.kosmetik-tipps.net/richtig-abschminken.html und auf dieser Website: http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/520/ . Wünschenswert wäre es natürlich auch, wenn die teilnehmenden Autorinnen während des Rennens lauthals Passagen aus ihren eigenen Werken deklamieren könnten.
Auf ein faires Rennen!
Ihr Hartmut Heil (Ex-Chefredakteur)
PS: Falls Sie den Sinn dieser Veranstaltung nicht erkennen können, dürfen Sie gern auf unserer eigens für solche Fälle erstellten Metaebene nachsehen. Viel Glück dabei!










