Durch einen Autounfall verliert Christian Dewenter (Götz Schubert) plötzlich seine Ehefrau Andrea (Lena Stolze). Zum ersten Mal sind der untreue Ehemann, sein entfremdeter Sohn Lars (Max Riemelt) und seine pubertierende Tochter Elaine (Mathilde Bundschuh) gezwungen, als Familie zu handeln. Während jeder für sich mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, schaffen sie es nicht, gemeinsam ihre Trauer zuzulassen. Und dann stellen sich der Familie auch noch ganz andere Herausforderungen: welcher Sarg ist der richtige? Wer besorgt die Briefmarken für die Trauerkarten? Wie geht Trauer richtig?
Pia Strietmann erzählt in „Tage, die bleiben“ mit großer Zärtlichkeit und feinsinnigem Humor von einer ganz gewöhnlichen Familie in einer ungewöhnlichen Situation, die jeden von uns treffen kann. Der genaue Blick für das Absurde des Sterbens gibt “Tage, die bleiben” eine heitere Melancholie, eine authentische Ernsthaftigkeit und macht ihn zu einem bewegenden Film, den man mit Tränen und einem Lächeln im Gesicht sieht.
D 2011 / R: Pia Strietmann / D: Götz Schubert, Max Riemelt










