Ausstellung: WESENtliches mit Fotoarbeiten von Verena Grieß (Aachen). Aachen hat eine neue Kulturplattform: Das L__rzeichen (Viktoriastraße 10) bietet Raum für Bildendes, Skurriles, Klassisches und Gewöhnungsbedürftiges. In der Eröffnungsausstellung zeigt Verena Grieß (vokusreflex.de) neben eigenwilligen Portraits zum ersten Mal ihre Waldexperimente. Die Vernissage wird begleitet von Klangkollagen des Aachener Electro-Schraubers ReverseAngle ->Die Ausstellung im L__rzeichen läuft bis 2. April 2010
VINYL & BLECH, das heißt: Industrialtechnoidnoises mit Claus van Bebber (Schallplatten) und Paul Hubweber (Posaune). Ziemlich abgefahren, das. Zumindest für diesen Redakteur. Eigentlich etwas für des Herausgebers Avantgarde-erpröbte Gehörgänge, gerade nach der Weihnachtsbesinnlichkeit. Hubweber spielt eine elektronisiert-verzerrte Posaune, Van Webber bearbeitet seine Plattenspieler mit allen Körperteilen, ab und zu darf es auch ein Klebebandexzess oder der luftleere Ritt auf der Endrille sein. Fährt hier irgendjemand nach Walheim? (ab)
Wie in der letzten Rinderlunge verkündet, hier der Film “Black Box” des Aachener Tragikomöden Robert “der Suk” Sukrow.
Wie Silvia schon zu dem Werk zu bemerken beliebte: “Späne fallen, Flüssigkeiten schleimen runter: Der Mensch schreibt weiter – immer nasser, schmutziger und bitterer. Der Film „Blackbox“ umkreist schwebend das Rätsel um die alte Schachtel Leben, in ruhig atmender, surrealer Montage, mit einer Musik (Dazzling Malicious), die summt wie Überlandleitungen im Herbst. Stil und Format an unerwarteten Orten. Stimmt dankbar und respektvoll.”
Tumultartige Szenen in der Moviebeta Redaktion. Wie eine Bombe platzte aus heiterem Himmel die beglückende Nachricht in den Redaktionsalltag: die langjährige Herausgeberin des beliebten Gratismagazins, Gabor Baksay, wurde mit dem Literaturnobelpreis 2009 geehrt.
“Die mutige Entscheidung des Komitees, zum ersten mal ein durch Werbeanzeigen finanziertes Stadtmagazin zu ehren, erfüllt mich mit Respekt und Dankbarkeit”, verlautbarte Baksay unmittelbar nach dem Anruf aus Stockholm.
Wir sprachen mit der frisch gebackene Preisträgerin über ihre neue Selbstwahrnehmung in den Medien, ihre Erinnerungen an die Jahre der Entbehrungen und die tiefe Seelenverwandtschaft zu ihrem väterlichen Freund und Mentor, Oskar Pastor.
Außergewöhnliche Ausstellungen erfordern außergewöhnliche Werbemaßnahmen: Die Pressekonferenz von RECORD AGAIN & VIDEOARCHIV dem Publikum ans Herz gelegt im Geiste antiker Altmeister der Videokunst unter besonderer Berücksichtigung Richard Serras
Für Wilhemlm Schürmann sind sie “sensationell”, für uns einfach ein guter Grund, ins Ludwig Forum einzuziehen. Die Doppelausstellung, RECORD AIGAIN und VIDEO ARCHIV lässt sich jedenfalls nicht mit einem einzigen Besuch abhaken. Dazu ist das Angebot an Höhepunkten aus 40 Jahren Videokunst zu überwältigend. Weiter lesen »