Thomas Bortfeldt als Wille und Vorstellung

Thomas Bortfeldt, arbeitet an einer malerischen Welt nach seinem Willen und seiner Vorstellung. Wie in einem Laboratorium gibt es Versuchsreihen hinter Glas mit Pantoffeltierchen und Protuberanzen – mit malerischen Molekülen unter dem Elektronenmikroskop. Dem gläsernen Objektträger erwachsen erfundene Formen als ob sie lebten. Was da wuchert und wimmelt ist Organisches so gut wie Gasförmiges, sind Protozoen und Plankton aus dem Morast der Ursuppe, zyanblaue Bazillen oder purpurfarbene Blutkörperchen - hybride Wesen aus Bortfeldts eigener Züchtung; Manganknollen, Stechäpfel, seltsame Vasen und‚“Fund-Gefäße“, die an Nabelschnüren hängen, Brocken von Sedimentgestein oder von Himmelskörpern und planetare Phantasmagorien – hier sind ungezählte Metamorphosen zu entdecken, mühelose Übergänge vom Unbelebten zum Belebten, vom Biologisch-Organischen, vom Vegetabilen zum Technoiden. Weiter lesen »
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