(Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon)
Teil 8
Zunächst ein wichtiger Hinweis in eigener Sache:
Aufrund technischer Mängel in meinem neuen, zentralen und sogar Duisburger Gedankenstellwerk werden einige Sätze unpünktlich eintreffen. Diese sind durch
ein * ausgewiesen. Andere müssen leider komplett ausfallen = (…). Ich bitte Sie, dieses temporäre Problem vorübergehend zu entschuldigen. Danke einstweilen!
Als die beiden Türsteher der Prekären Lage, die an mächtige, orthodoxe Monolithen gemahnten, Lehmkötter auf sich zu stürzen sahen, war ihnen doch ziemlich mulmig zumute. Nicht zu unrecht! Der Ex-Korvettenkapitän genoss in diesem Hause nicht nur einen zweifelhaften Ruf, sondern obendrein auch noch Hausverbot. Vor Jahren hatte er hier, um die Gunst einer Dame zu gewinnen, einen Rivalen mitten auf der Tanzfläche entleibt, indem er diesem die Nase zuhielt und ihm gleichzeitig einen zwanzigminütigen Zungenkuss verpasste…
Zwar war Lehmkötter im Vergleich zu den beiden Hünen ein wahrer Hänfling aber seine Kenntnisse -und deren Umsetzung- in puncto asiatische Kampfsportarten waren Legende, waren gefürchtet. Als er sich den Türstehern bis auf knapp zwei Meter genähert hatte, hielt er unvermittelt inne. *Was bisher geschah: Der Ex-Korvettenkapitän und jetzige Privatermittler Rolf Mendelsohn Lehmkötter wird von Lady Krause beauftragt einen „Unfall“ zu untersuchen, der sich vor vielen Jahren in Delmenhorst ereignete.
Er musterte die Riesenbabies mit funkelnden Augen und setzte zum Sprung an. Aber auch die Bouncer hatten ihre Hausaufgaben gemacht und kramten wieselflink zwei riesige Kanonen hervor. *Die liebe Mutter war vor seinen Augen verdampft . *(…)? *Das lag ja auf der Hand! *(„…!“, „…“.).
In Anbetracht der auf ihn gerichteten Monsterwaffen sah sich Lehmkötter genötigt, seine Taktik zu überdenken. Er erinnerte sich an einen psychologischen Deeskalationskursus (Multiple Optionen zur Gewaltprävention vor dem Hintergrund der Horckheimerschen Sozialtheorien, Du!), den er vor Jahr und Tag bei
Dr. Ücke„-“Berger besucht hatte.
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(Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon) Teil 7.0
Was war denn nun bisher passiert?
In anaginne uuas uuort inti thaz uuort uuas mit gote inti got selbo uuas thaz uuort (Bruce Low)
Und nun weiter im Text: Lehmkötter saß auf dem Chaiselongue in seinem geliebten Zwiebeltürmchen und schmauchte ein Pfeifchen. Nicht zum ersten Mal in seinem Leben war alles schiefgegangen. Er hatte sich von einer kettcarfahrenden Tippse abhängen lassen. Trotzdem schien der Besuch bei Dr. Ücke-Berger nicht ganz vergebens gewesen zu sein. Denn der Mann von dem sich Lehmkötter ursprünglich Hilfe bezüglich seiner hanebüchenen Psyche versprochen hatte, benahm sich nun selbst äußerst popäußerst, das musste man schon sagen. Zudem hatte er sich gegenüber Lehmkötter als der einzig bekannte Mensch entpuppifiziert, der Granatapfelsaftschorle konsumierte. Zufall? Wohl kaum!
Beifall? Wohl käumer!
Abfall? Mitnichten!
Anfall? Ts ts ts!
Unfall?… Er musste an Lady Krause denken. Seit dem Vorfall mit der verdampften Mutter war sie von der Bildfläche verschwunden. Die verschmurgelte Mama, die Granatapfelsaftschorlenflasche, Lady Krause, der Unfall in Delmenhorst, der seltsame Psychiater… Alles war miteinander verwoben. Aus der Bibliothek nebenan drang das leise Klappern des Fernschreibers. Wer kabelte denn noch zu dieser Zeit? Er ging hinüber und sah auf die Nachricht:
BIN IN PREKÄRER LAGE STOP HILFE STOP LADY K. ENDE
Lehmkötter zögerte keine Sekunde. Weiter lesen »
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Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon
Teil Numero 6/du-krichst-die-Dür-nit-zu
…geschriem unner dem Einfluss… JAWOLL: dem E I N-fluss von sare un schreibse 17 (in Worten: nibb-zehn! Klammer zu – Dingens… na.. Pils… so!
wo war ichn stehngebliem? ………..Richtig! Also: die Sektennärrin vonnem
Ücke“-„Berja rast mit dem Kettka davon wird eim ja ganz schwinnelich… SCHEISSE! Muss ersma Päuschen machen… schullijung…
Hä?
Nurnochn klitzekleines Bisschen schlafen, ja!?
Ach Mann. Na schön, naaa schön. Ja, is gut. Drückich mir halt irgend so n Scheiss ausm Kopp… ausm dicken:
Der Vegetarier schlief noch in seinem Beet, als das crèmefarbene Kett-Car ihn überrollte. (Der erste Satz ist immer der Entscheidende. Der is ganz gut oder?!)
Wie groß war da erst die Überraschung, als kurz darauf weit und breit kein Elektro-Rollstuhl mit wem auch immer drauf folgte, denn Lehmkötter und sein sauberer Nolens-Volens-Chaffeur hatten sich an der vorletzten Kreuzung sowas von verfranzt, das sie nun die Gelackmeierten waren.
FIEBERN SIE DEM 7. TEIL ENTGEGEN, IN DEM ES SCHON IRGENDWIE WEITERGEHEN WIRD! DANKE
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Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon
Was bisher geschah: (grob)
Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus,
Ihn, der entbrannt den Achaiern unnennbaren Jammer erregte,
Und viel tapfere Seelen der Heldensöhne zum Aïs
Sendete, aber sie selbst zum Raub darstellte den Hunden o.s.ä
Teil Fünf (wahlweise auch Senf, Hanf oder Genf)
Dr. Carl Bindestrich Nepumuk Ücke„-“Berger war tief in seinem knautschledernen Sofa versunken, als Heinz Schenk die Praxis des Starpsychiaters betrat. „Ei Gude Doc! Zwa Fund Seele-Fango un e halb Stund Glückszentrumsakkubunkdur, wann isch bidde derf!“
Ücke„-“Berger lächelte nichtssagend und drückte auf den Knopf der Fernbedienung, die er stets bei sich trug, woraufhin er gänzlich von dem Sitzmöbel verschluckt wurde. Einen Moment später trat er aus der Tür eines Kleiderschranks wieder hervor. Natürlich hatte er sofort durchschaut, dass sich hinter der hessischen Fassade niemand anderes als sein Stammkunde Rolf Mendelsohn Lehmkötter verbarg. Dieser hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, ihn, den Psychiater von Weltruhm, mit diversen Maskeraden und Narreteien auf die Probe zu stellen. Doch diesmal hatte er ihn ausgetrickst. Lehmkötter alias Schenk zeigte sich tatsächlich beeindruckt. „Alder Schwed, dollär Trick!“ - „Lehmkötter, hören Sie auf zu hesseln. Ich habe ihren Mumpitz durchschaut. Wie kann ich Ihnen helfen?“
Lehmkötter, der sich seine Eingangsniederlage eingestehen musste, berichtete also von dem Traum, der ihn im Delirium heimgesucht hatte. Der Psychiater hörte ihm lange schweigend zu. Dann wurde er wieder wach. „Tja Lehmkötter, ganz klare Sache: hexo-lumbial-neutronische Insuffizienz vierten Grades. Der Traum hat nichts weiter zu bedeuten. Sie sind einfach nur meschugge. Gehören ins Heim. Aber wer gehört das nicht!? So gesehen sind Sie völlig normal und verschwenden hier nur meine kostbare Zeit. Ich schicke Ihnen die Rechnung in den nächsten Tagen zu. Guten Tag!“
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Teil 4 von Sayn-Wittgenstein
Was bisher geschah:
Man nehme: 1,5 Liter Danziger Goldwasser, 1 Fläschchen China-Öl, 2 Dosen lauwarmes Dortmunder Actien Bräu, 0,75 Liter Red Bull, 25 Päckchen Ahoi-Brause (gemischt), 4 gutaufgedunsene Mescalwürmer, 250 Gramm Schafshirn, einen Spritzer Bremsflüssigkeit und 2 Bund Liebstöckel.
Alles zusammen in einem Putzeimer fein durchpürieren.
Trinken Sie das Ganze ohne zu zögern auf Ex und stülpen Sie sich anschließend den Eimer über den Kopf (Verletzungsprophylaxe!). Jetzt haben Sie eine ungefähre Ahnung von dem, was bisher geschah…
Lehmkötter war es leid. Das Grübeln. Er war es leid! Leid war er es. Jawohl: leid! Oh Gott, was war er es leid. Er hatte die Nase voll. Gestrichen voll. Aber so was von voll! Die Nase. Voll!!! Seit Tagen gelang es ihm nicht den Namen Reuters in das diffizile Puzzle seiner Ermittlungen zu inthronifizieren. Jeder Gedanke – eine Sackgasse. Jede Idee – ein Irrweg. Vor zwei Tagen wusste er sich keinen anderen Rat, als eine stadtbekannte Hellseherin aufzusuchen. Sie hatte seine Hand genommen und gelesen: „Zahnarzt
Erdbeermarmelade
Puffrechnung zahlen,… Weiter lesen »
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Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon
Teil 3 von 4998593
Was bisher geschah: …steht in den Sternen!

Lady Krause war verschwindibus und Mutter hin. Für Rolf Mendelsohn Lehmkötter beileibe kein Grund Panik zu verschieben. Mit wem sollte er denn nun seine erotischen Phantasien ausleben!? Verdammt! Egal, er versuchte sich auf den Fall zu konzentrieren. Mittlerweile waren es sogar zwei Fälle. Hing da was zusammen? War Mutter molekülisiert worden, weil sie etwas über den vermeintlichen Anschlag auf Klein Lady Krause - damals in Delmenhorst - herausgefunden hatte? Lehmkötter griff zu dem Ordner mit den alten Zeitungsmeldungen.
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In einem Land zwischen der 4. und 5. Dimension der Twilight-Zone biss sich ein Biber im Nacken eines glatzköpfigen Oberkellners fest, der im Weg herumstand. Unterstützt wurde diese Aktion von den SOS-Kinderdörfern, die in wochenlangem Training und unter größter körperlicher Alterserscheinung das „Ave Maria“ einstudiert hatten und pudelnackt vor versammelter Mannschaft zum Besten gaben.

Das Fernsehen war durch Kermit, den Frosch, vertreten, der Cat-Woman gleich nach dem Spiel interviewte. Sie sagte nur: „Keine Macht den Drogen!“ Doch ihre Pupillen straften sie Lügen. Sie wurde schließlich in der zweiten Halbzeit ausgewechselt und ging weinend nach Hause, wo Papa ihr den Arsch versohlte. Wir merken uns: Geh nie allein zum VHS-Kurs „Wir stricken den Äquator im TEAM!“.
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Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon
Was bisher geschah: (siehe Teil 1)
Teil 2
Als Lehmkötter die Tür öffnete, sah er sich seiner völlig aufgelösten Mutter gegenüber. Jemand musste sie mit hochkonzentrierter Salzsäure übergossen haben. Schweinerei das! Wer war nur zu solch einer Tat fähig? Sein Vater war schon lange tot und er selbst hatte ein lupenreines Alibi…
Als hätte er nicht schon genug zu tun! Ein Butzenglasauge war alles, was von ihr übrig geblieben war. Rasch ließ er es in seiner Jacketttasche verschwinden. Was war jetzt zu tun? Polizei oder Putzkolonne? Pershing oder Paternoster? Parka oder Poncho? Lehmkötters Gedanken wirbelten wie wild durch seinen eindrucksvollen, klassizistischen Schädel.

Schließlich beschloss er das zu tun, was er immer zu tun pflegte, wenn kein Land in Sicht war: pimpern! Er machte auf dem Absatz kehrt und begab sich im Stech(sic!)schritt(sic!) zurück ins Zwiebeltürmchen(sicsicsic!!!), wo er Lady Krause ohne Umschweife die Fäustlinge herunterzutzelte. Weiter lesen »
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Ein kriminal-erotischer Fortsetzungsroman in etlichen Teilen. Von Jo Siemon
Teil 1
Die Hortensien waren noch nicht ganz welk, als Lady Krause, benommen von der feuchten Schwüle der mählich eindringenden Nacht, sein Zwiebeltürmchen betrat. „Scheiße!“ entfuhr es ihm. Ein eben frisch abgezwackter Dickerzehnagel segelte in einer perfekten Hyperbel durch den Raum und stak nun im linken Auge des ehemaligen Korvettenkapitäns und Träger des Ordens Aznavour Des Ramponages, Rolf Mendelsohn Lehmkötter. Brüsk trat er einen Schemel zur Seite, schritt wankend aber erhaben zur Tür und bedeckte Lady Krauses Hand mit seinen heißen Nüssen. Ein Fehler, wie sich alsbald herausstellen sollte…

Rückblende. Delmenhorst im Frühjahr 1979 :
Ein blassgrüner Ford Taunus passiert mit hohem Tempo das Portal von Schloss Krause und übersieht die vierjährige Führerin eines Hüpfballes. Ein Fehler, wie sich alsbald herausstellen sollte… Weiter lesen »
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