Kampf der Heckscheibenheuchelei!

Lakonische Antwort auf suburbane Sittenseuche gefunden

Seit sich unter postjugendlichen Vorstadtclowns die seltsame Sitte manifestiert hatte, Kunde vom letzlich erklommenen Leistungsgipfel (eines vergleichbar belanglosen Curriculum Vitae) durch Anbringen einer drittklassigen Gestaltungsarbeit auf der Heckscheibe des konzeptlos getunten Kleinwagens zu verbreiten, sannen diverse niedergelassene Exzentriker, Aufrüher und Unruhestifter nach einem Weg, der kleingeistigen Nachbarschaft den Spaß ihrer Prahlerei zu rauben. Nun scheint tatsächlich eine Alternative zur mitternächtlichen Berserkertour gegen Nachbars Polo gefunden: Der Stoß ins Hämmorhidennest suburbaner Falschheit durch hochnotpeinliche Wahrheiten.  Angriff ist und bleibt nun mal die beste Verteidigung, so “HONK IF YOU HAVE THE H.I.V, TWICE IF YOU GOT IT FROM ME”!

D-worst

Täglich keift das euphorisch-ungelenke Design des Abitur-Stickers und der “Metzgergeselle Summa Cum Laude ‘96″-Plakette uns wenig effektiv an - da macht das schnörkellose Statement dieses Ornaments angesichts seines Tiefgangs mit unerbittlichem Understatement alles richtig


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Der Mann, der niemals lebte

Extrablatt, Extrablatt: Nach gefühlten Dekaden der Leichenfledderei durch Klatschpresse stirbt Michael Jackson nun ohne deren Einwilligung offiziell.

jacko

Wann starb Michael Jackson wirklich? Guinness World Records Limited feiert ihn als Leiche mit größter Schätzungsdivergenz bezüglich Todeszeitpunkt: Pathologen datieren Exitus vor 20 Stunden, Kulturjournalisten vor 20 Jahren.

Im Alter von 50 Menschenjahren beschloss Michael Jackson klammheimlich, irdischen Gefilden den Rücken zu kehren und endlich den für ihn reservierten Platz im Popolymp einzunehmen. Und kaum ereilt die Kunde seines überraschenden Ablebens die Weltöffentlichkeit, rotten sich Fans aller Altersgruppen und Ethnien zu Trauermärschen grotesker Ausmaße zusammen, um ihrem ehrlichen Entsetzen Ausdruck zu verleihen. Sämtliche populären Medienformate hingegen degenerieren nun restlos zu Aasfressern: Wetteifern mit pathosverbleiten Nachrufen sowie zurechtgeleckten Bilderserien seiner Karrierehöhepunkte und Krankenhausaufenthalte zum Mittrauern. So pompös einem popkulturellen Götzen von Rekordformat nicht unwürdig, denken Idioten und freuen sich irgendwie auch über den Gesprächsstoff.

Nur ist Würde das allerletzte, worauf eine derartige Berichterstattung abzielt. Deren eigentliches Motiv ist eher mit der Torschlusspanik eines exstatischen, nekrophilen Wüterichs vergleichbar, der die Taschenlampe des Friedhofswärtes nahen sieht. Hätten wir diese stets gutbesuchte Gesichtskirmes nicht viel lieber an einer ihrer kuriosen Krankheiten langsam verrecken sehen? Monatelanges Ringen mit dem Tod in Farbe und tausend sensationsgeifernden Sätzen? Ja, Michael Jackson gehörte uns, wie kann er sich erdreisten so unspektakulär, so plötzlich abzutreten?  Vom abgerichteten Tanzäffchen bishin zum Halbgott aus weißem Marmor im Astronautenkostüm war er nie mehr als ein Objekt voyeuristischer Geilheit, die ihn verfolgt, ausgemergelt und schließlich in den Wahnsinn getrieben hat. Und sein Martyrium sollte lange währen: Wo zahlreiche Glamourgestalten unter dem Brennglas des öffentlichen Interesses wie im Zeitraffer alterten und als Kanonenfutter der Entertainment-Industrie niemals dreißig wurden, sah Michael Jackson seinen Stern tatsächlich noch zu Lebzeiten sinken. Was blieb war ein neurotisch-verschrobener Zirkusfreak mit zahlreichen geistigen und physischen Blessuren, sowie die hämischen Geier der degoutanten Pressechargen, welche nur für Ektoparasiten ohne eigenen Lebensinhalt schreiben, bereit ihm das letzte welke Fleisch genüsslich langsam von den Knochen zu rupfen. Sein Absturz von Chartspitzen auf Anklagebänke wurde mit tierischer Niedertracht verfolgt und regelrecht zelebriert, wobei die Frage nach Schuld oder Unschuld in seiner Anklage bezüglich Kindesmissbrauchs gar nicht gestellt werden muss, um festzustellen, dass bei Michael Jackson garnichts in Ordnung war, wahrscheinlich nie war - geschweige denn noch werden würde.

So endet nun ein alptraumhaftes Märchen, das Leben des Michael Jackson, abrupt und unversöhnlich für jene, die sich an seinem Leid weiter zu weiden gedachten wie in einer Freakshow auf dem Jahrmarkt im tiefsten Mittelalter. Der Rest spare sich seine Tränen, Michael hat es endlich geschafft.


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Beware of Boys buying Brushes

Hüte dich vor Pinselkaufbuben - oder: Was ist ein Künstler?

richboypic

Die Handschrift von Michael J. Fox? Oder doch ein Gruppenfoto vom Jahrestreffen der Metastasen? Nein, verehrter Betrachter, das ist Kunst!

Rich Boy kann einfach nichts - die oben ausgestellte bildgewordene Konzeptlosigkeit ist nur ein weiterer öder Beweis für pränatale Zerebralschäden dank Sauerstoffmangel. Ermüdet fragt sich der gebildete Bürger: Und sowas darf sich Künstler nennen? Goldrichtig, denn dieser weihevolle, selten verstandene Ehrentitel bleibt jenen vorbehalten, die das Nichtskönnen zur heroischen Pose stilisieren und in letzter Konsequenz zur elitären Lebenseinstellung verklären. Frei nach dem Motto: “Wer sein Leben verhundst nennt es eben Kunst”.


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The Sparrow’s Song

Wissenswertes, um Missverständnisse in Kommunikationssituationen mit dem gemeinen Haussperling zu Vermeiden.

sparrow

Trendforschern zufolge hat der Sperling in hiesigen Breiten ein massives Imageproblem, was mit dem arg verniedlichenden Klang seines Namens zu Begründen ist. “Sparrow” finden natürlich alle cool…

Kennen Sie das nicht? Sie treffen unverhofft auf einen kecken Piepmatz, der sich als Sperling entpuppt, und fühlen sich auf mystische Art und Weise mit ihm verbunden, weil ihnen die Performance des Johnathan Depp Jr. in den pompös-sinnfreien Sequels zu “Fluch der Karibik” immer wieder zur Verzückung gereicht? Nur trübt die Freude über diese göttliche Koinzidenz lediglich die Schwierigkeit, mit der Intonation des schnuckeligen Weltenbummlers etwas anzufangen? Viel zu starker Akzent, elliptisch-verslangte Satzbauten, so ein Singvogel kommt schon rum und hat viel zu erzählen. Das kosmopolitische Auftreten des nur dreißig Gramm schweren Zeitgenossen täuscht gelegentlich über die faschistoide Struktur seiner Sozialnetzwerke hinweg (sie tragen sogar Uniformen!), deshalb empfiehlt es sich, selbst hauchzarte phonetische Unterschiede zu erkennen, um nicht geradewegs in das erstbeste Fettnäpfchen zu marschieren!

Zur Veranschaulichung der verhängnisbehafteten Kleinstunterschiede stelle man sich einen arabischen Basar vor, wo der ungelenke Verständigungsversuch eines Touristen ungeahnt tragische Folgen haben kann (Schòk’ràn = arabisch für Danksehr, Schàk’ràn = Lügner, Dieb)!

Nun möchten wir Ihnen den Crashkursus (Powered by Wikipedia) nicht weiter vorenthalten, mit dem auch Sie binnen kürzester Zeit zum aalglatten ornithologischen Diplomaten werden könnten!

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Apropos Gut und Wichtig

Tote ruhen lassen?!

jörg

Die neusten Halbwahrheiten, Gerüchte und belanglosen Lügen  um den tragischen Unfalltod des allseits beliebten Kavaliers und Vorzeigekameraden Jörg Haider aus der großdeutschen Provinz Ö. entgehen uns dank des völkischen Beobachters nicht. Wir werden ihn trotz allem als das in Erinnerung behalten, was er für uns wirklich war …


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Provinzknospenknistern Reloaded

 Gespannt wurde er nach dem furiosen Erfolg seines legendären Vorgängers erwartet, jetzt ist er da:

eromähdrescher

Die rustikal-wolllüstige Symphonie  anmutiger Stahlgiganten und straffer Milchtüten (echte Landeier - verspricht der Herausgeber!) weiß zu verzücken…

Empfohlen von www.der-beste-kalender.de - Der absoluten Nummer 1 unter den Kalenderkennerknotenpunkten!


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Geständnisse, die bewegen

Jetzt auch für Sie, Sie Bouleverdbanause!

Die Arroganz des stereotypen Moviebetalesers und seine zwanghafte pseudointellektuelle Oppositionshaltung der Gesellschaft gegenüber sorgen dafür, dass das ganze Leben und somit alles Wesentliche
völlig unbemerkt an ihm vorbeirauscht…

noel

 Wer also den schweren Fehler macht, nicht mindestens zweimal täglich die Webpräsenz Deutschlands größter Volkszeitung zu besuchen, erhält dank Rich Boy (gepriesen sei sein Name!) hier von nunan die Möglichkeit, frei von jeglicher Exklusivität alles aus zweiter Hand zu fressen!


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Faschissimo - Das Propagandaquiz für die ganze Familie

 jupp

Joseph Goebbels, Demagogenfürst, Krüppel, Giftzwerg - unbeliebt als Person - doch bis heute erfreut sich seine Rhetorik großer Popularität in der breiten Masse der deutschen Bevölkerung.

Diese Kotzbröckchen gestählter Stürmerrhetorik und dementer Blubberei  finden sich allesamt als Aussagen Berliner Anwohner und Politiker aus der vergangenen Woche in einer großen deutschen Illustrierten - mit nur einer Ausnahme! Welch scharfsinniger Rhetorikspezialist und Historiker findet raus, welche?

a) “Die Bürgerwehr haben wir schon aufgestellt. Und dann knallt’s.”

b) “Tja, so kann’s kommen, wenn man die Sau rauslassen will.”

c) “Knallt ihn ab, den Rathenau, die gottverdammte Judensau!”

d) “Und eine Antibabypille für Wildschweine gibt es noch nicht.”

e) “Die Alten erziehen die Jungen. Wenn wir die Alten schießen, laufen die Jungen rum wie Halbstarke.”

f) “Die Sau muss abgeknallt werden!”

Na, wissen Sie, was ihre Rasse so verzapft hat - und wann?!

Den ersten Einsender der richtigen Lösung erwartet kein großartiger Sachpreis!

tolles buch


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“Barbaresque Bekenntnisse im Buitenland”

 Zweiter Teil der Boyischen Läuterungsreise zur größten Hinterwäldlerkirmes Mitteleuropas

Hoffnungslos gestrandet abseits aller gesellschaftlichen Konventionen der zivilisierten Welt - in Holland - versucht Rich Boy trotz aller Widrigkeiten auf dem Pfad des Gerechten nicht zu straucheln. Doch das alltägliche (Über)leben in den gefriergetrockneten Niederungen der dystopischen Wastelands à la Judge Dredd gestaltet sich als Sackhüpfmarathon durch ein bösartig brodelndes Lavabecken voll pressfleischgewordenen Alptraumungeheuer…

dicht!

Dicht? Guter deutscher Arbeitseifer und Servicebereitschaft bis ans Limit der körperlichen Belastbarkeit sind mit dem ersten entschlossenen Schritt über die Westfront zum Thema nostalgischer Selbstbemitleidung geworden! In der Dienstleistungstundra Maastricht bekennt sich der gemeine Eingeborene sogar keck zu seinem lasterhaften Lebenswandel. Wehe, wehe… wo sind nur Tugend, Sitte und Moral geblieben?!


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“Angst und Abscheu in Andersland” - Jetzt täglich!

Rich Boy’s Briefe aus dem Exil

Dereinst im Jahre 8 nach Christus wurde der Dichter Publius Ovidius Naso - genannt Ovid - vom römischen Reformkaiser Augustus aufgrund seiner fortschrittlichen Sichtweise bezüglich sexueller Aufklärung an die Schwarzmeerküste nach Rumänien verbannt, wo er fortan in provinzieller Luftleere darben und nur wenige Jahre später vor Einsamkeit und Verbitterung zu sterben beschloss…

sissy boy

Genau zweitausend Jahre später - und das ist sicher kein Zufall! - verschlägt es Nachwuchsanarchojournalist Rich B. in den faschistoid-langweiligen Saufzirkus Maastricht im euregionalen Outer-Rim, wo er von befahrradhelmten Polizisten durch dichten Frittenfettsmog geprügelt wird und pomadige Business-Studenten in ihrer uniformen Seglermode drohen. Aus den gähnenden Abgründen des kulturellen Tartarus im Land der deformierten Kauleisten dröhnt der Widerhall dionysischer Schunkelgelage, die sich just vor dem bescheidenen Refugium des Verbannten gnadenlos wie in “Täglich grüßt das Murmeltier” wieder und wiederholen…

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Mein Täglich Trauma Gib mir Heute!

Oder: Sieh doch mal wieder Fern!

Familienidyll

Traumatisierte ADS-Spastis, kollabierende Rabenmütter, Schläge, Tränen, Artikulation am Rande der Walsprache - meine tägliche Seelennahrung in Form von Elendstourismus und voyeuristischem Seichtsein per TV. Die beschränkten Universen trostloser Sozialwohnungen bieten den idealen Kontrast für eine positive Neueinschätzung der eigenen Lebenslage. Wer sich zu fein fühlt ein paar sorglose Stunden RTL II zu genießen macht einen furchtbaren Fehler! Die hochkarätige Programmauswahl der B-Riege deutscher Privatsender bietet alles außer Gleitcreme für den ein oder anderen Abend voll animalisch-schamloser Masturbation und Selbstbeweihräucherung!


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Prohibitionale - Eine düstere Dokumentation über Doppelmoral und dichte Dorftrottel

Oder: Die (noch nicht ganz vollendete) Rache der Müslifresser

Endlich! Die Ächtung der gemeingefährlichen Tabakraucher aus der menschlichen Gesellschaft ist ein leuchtender Meilenstein im Kampf für die Rechte sojamilchtrinkender Asthmatiker und anderer Spartaner, die in gut besuchten Multiplexen bislang ständig um ihre langfristige Unversehrtheit bangen mussten. Nun ruft der Menschenrechtler und Hobbydemagoge R.Eicher-Jung dazu auf, den Prohibitionstrend nicht abflauen zu lassen – Denn eine Subgruppe notorischer Nervengiftkonsumenten ist bislang vor jeglicher Repression verschont geblieben: Der gemeine Säufer vor dem Herrn – obwohl eben jener sprichwörtlich für andere gesundheitsschädlich ist! Das Brandmal der Schande gräbt sich tief ins welke Fleisch der deutschen Durchschnittsbevölkerung, denn egal ob in eichenholzvertäfelter Tristesse brauner Stammtischkneipen der Humpen geschwungen wird oder unter blutjungen Asozialen auf der Parkbank flaschenweise Wodka vom Discounter die Runde macht – garantiertes Resultat sind unkontrollierte Erektionen, zertrümmerte Jochbeine unbescholtener Passanten, frivole Zurschaustellungen der ein oder anderen widerlichen Epidermis, Familientragödien und vielleicht auch große Pfützen des Erbrochenen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer ist bislang für die Rechte der Antialkoholiker eingetreten, deren bescheidener Wunsch des Ausgehens in asketischer Würde und Reinheit von zirrhösen in Schnapsfahnen gehüllten Halbleichen einfach mit Füßen getreten wird?

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Evident: Passivtrinken schadet der Gesundheit! Mit Füßen getreten werden Rechte und Rippenbögen abstinenter Mitbürger - Nun fordern Bürgerrechtler endlich Konsequenzen.

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TrEndzeit für die Menschheit Vol.3

Extrablatt: Apokalyptisches Fashion-Rezidiv 2.0

john zum letzten

Modisch wie musikalisch gehört der große John Kincade lange nicht zum abgehalfterten Alteisen

Wer immer noch toupiert und geleckt rumläuft wie die geschlechtlich mittlerweile vollkommen indifferente Beckham-Familie fristet sein Dasein im schimmligen Fashion-Barock - Augenbrauenzupfen und Bodylotion sind der hohen Säuglingssterblichkeit zweifelhafter Trends zum Opfer gefallen. Neuerdings trägt Man(n) wieder die todsichere Kombination aus proper gescheiteltem Vokuhila, dessen Südausläufer sanft die Schulterblätter umspielen und ungestutztem Oberlippenhandfeger Marke Mercury. Um das Outfit zu komplettieren präsentieren wir hier dieses Cover der legendären Vinyl-Maxi “Bis Ich dich geküsst hatte/Kuchen in der Luft” der unvergessenen liverpooler Schlagergröße John Kincade: Üben Sie dieses unbestechliche Gewinnerlächeln, das unter dem natürlich-launischen Oliba hervorlugt, fleißig vor dem Spiegel und Damenherzen werden zerfließen wie Neuschnee auf der Motorhaube eines Pickups mit mindestens 7 Liter Hubraum. Get stylish or die tryin’! Rich BoyPS: Wer braucht noch den chemisch-penetranten Odor 24-Stunden-Deodorants und Designerduftwässerchen, da natürlicher Moschus in der wild wallenden Achselpelzpracht nach dem Holzhacken doch das natürlichste und wirksamste Aphrodisiakum ist!


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Feuchte Träume ausgelebt: Crush on Cora S.

Ein Jüngling wirbt um seines Lebens Glück

 

Cora Schumacher

Jeder kennt Coras Schumachers mutiges Bekenntnis zur urbanen Lebensart: “Büchermäßig bin ich auch nicht so lesetechnisch unterwegs.” Cora muss aber auch nicht lesen um geil auszusehen!

Oh du meine jauchzende Quelle jugendlicher Begeisterung! Warum diffamiert dich die pissgelbe Presse als geldgeile Dirne, billige D-Prominente, austauschbare Fummelpuppe?!Der bleiernen Zeit der elterlichen Tankstelle im Triumph entflohen, gönnt man dir deine in den Schlafzimmern der Geldelite zusammengerafften Golddukaten nicht. Doch ich allein kenne die Wahrheit! Geld bedeutet dir gar nichts, die Liebe aber alles! Ich werde nicht ruhen, ehe nicht die steinigen Wege in der Wahrheitswüste Mediendeutschlands zum roten Teppich geworden sind. Die Neider sollen sterben und stattdessen Blitzlichtgewitter sich applaudierend wie warmer Sommerregen auf deine samtige Sirenenhaut ergießen. Qualvoll werden sich die neidzerfressenen Giftnudeln des Boulevards im Unrat ihrer Mißgunst suhlen. Das gottlose Pack – es tut dir Unrecht! Ich aber werde ihre frechen Spottgesänge zum Verstummen bringen, die bösen Zungen der Missgönner herausreißen, dass sie an den kariösen Stummeln ihrer fauligen Mundhöhlen ersticken!Ja Cora, ich weiß, wie tief du für mich empfinden wirst, wenn du mich erst einmal kennnst. Dann darfst du in mein Zimmer mit einziehen, wo ich für dich eine Luftmatratze neben meinem Bücherregal aufblasen und über deinen wohligen Schlaf wachen werde! Vor unserer Vermählung werden wir ein Leben voll aufrichtiger Liebe und asketischer Reinheit führen. Nur du und ich und unsere erwartungssüß pochenden Herzen.Freust du dich schon, wenn ich dir aus meinem Tagebuch vorlesen werde?Bis es so weit ist, durchbohrt mich süßester Schmerz, wenn ich immer wieder mit dir leide?!So erhöre jetzt mein Flehen, es ist besser für uns beide!Dein,Rich Boy


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Junge Neugier: Frag den Doktor

Heute: Dr. Mahmud Ahmadinedschad zum Thema Homosexualität

Mahmud Mammut

Was er nicht alles weiß, der Herr Doktor (von. lat.: docere „lehren“ oder doctus „gelehrt“).


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TrEndzeit für die Menschheit: Vol.2

Sammlertipps für Sadisten, die mehr wollen

Für alle jungen Gewaltliebhaber und Freunde gediegener Hinterhofmetzeleien – ein Lektüreangebot, dass man nicht ablehnen kann: “Messer Magazin” bietet turbo Sammelspaß mit allem, was man für mußevolles Morden braucht. Exkuisite Schneidewerkzeuge in mondäner Marmoroptik und Mammutfelletui - ideal für Alltag und Sammlung:Messermania

Connaisseure hergehört!: Marktneuheiten aus dem Mutterland des Meuchelns - wer will das nicht wissen?

Wer wirklich up to date sein will, sollte auch folgenden Druckwerken seine Aufmerksamkeit schenken: Lynch-Revue, seit 1956 tabulos und investigativ: Hinrichtungsclassics aus Kambodscha (Februarausgabe, fast vergriffen), Die geheimen Tricks der Profi-Henker, Frühlingsspecial: (neue Ratgeber-Serie)Die neue Folterwoche hingegen widmet sich in der kommenden Maiausgabe nützlichen Gimmicks, wie dem Säurebad zum Selbstaufschütten oder schmerzmaximaler Genitalverstümmelung mit rostigen Blechdosen (der Klassiker aus Nordafrika, made in Sudan). Im großen Gewinnspiel wird eine exklusive Exekutionsexkursion nach Thailand verlost. Selbstverständlich ist man auf dem Snuff-Filmer-Festival “Timeless Torture” mit einem eigenem Stand vertreten. Wer’s verpasst wird leiden! Hakuna Matata, euer Rich Boy


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TrEndzeit für die Menschheit

Überflüssiges für übertrieben Flüssige

Pro Idee - Bob Marley Shirt

Oberbekleidung mit dem Antlitz der Roots-Reggae-Legende Bob Marley - schon von den fliegenden Straßenhändlern der Costa Brava als Retro-Müll aus dem Sortiment verbannt - wird jetzt durch die unfehlbaren Style-Gurus von ProIdee (Vesandhandelspreisträger 2003) ein unerwartetes Revival beschert.

Überall wollen uns Markenartikler ihr ideenloses Diktat trendaffiner Designermode aufhalsen, uniformiert und innovationslos. Dabei kann man mit solch käuflicher Exklusivität kein halbes Hähnchen mehr begeistern - wer den Wert wahren Stils schätzt und dem modischen Einheitsbrei einen Schritt voraus sein will, der richte seine Aufmerksamkeit auf den folgenden Geheimtipp, denn nur derlei streng limitierte Raritäten kleiden und verleihen Kraft ihrer Seltenheit dem Träger eine ehrfurchtsgebietende Aura. Check this!

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Genesis: Beginn mit Brainstorming

Dialog mit der Jugend

Juvenile Weltuntergangsszenarien, apokalyptische Verschwörungstheorien, zwei Finger am Puls der Zeit, On the wrong side of the Tracks, wucherndes Unkraut und farbstoffübersättigte Delikatessen, plus individualistische Ego-Hyperprojektion, minus Fleiß und Bescheidenheit der Nachkriegssprösslinge, von Mangas und Mordlust in Farbe und 3D multimedial erzogen, Lunge und Leber im Dauerbelastungstest, viel Explizites und wenig Schmeichelhaftes, dreckig und derb, wortgewaltig pöbelnd im direkten dissoziativen Dialog mit der eigenen gottlosen Generation unheilbarer Konsumsklaven und Seelenkrüppel ohne Identität, Heimat oder Perspektive, pure Gonzo-Subjektivität ohne kritischen Fokus. Ich präsentiere überstolz und aufmerksamkeitsabhängig ein Kuriositätenkabinett für jeden normal veranlagten Mitbürger jenseits der dreißig, einen unheimlichen Spielplatz unterdrückter fetischistischer Passion, voyeuristischer Freude und perverser sadistischer Gedanken, eins zu eins verwirklicht: die Lebensrealität junger Menschen in den düsteren Straßenschluchten und öden Betonwüsten des unheiligen Molochs unserer Stadt. Immer neue absurde und depressiv-komische Alltagsepisoden, direkt vom ziellosen Streben ermüdeten Hauptnerv der exzessiv verlebten Generation, der selbst MTV nichts mehr zu bieten hat. Freuen Sie sich drauf oder verwelken sie weiter!Untertänigst,

Ihr

Rich Boy

MOVIEBeta-Praktikant/Jugendbeauftragter, Möchtegern-Johnny-Depp-Lookalike


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